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Gewinnbeteiligung

Gewinnbeteiligung

von Markus F. Enzner
Softcover - 9783640117574
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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich VWL - Arbeitsmarktökonomik, Note: 1,7, Ludwig-Maximilians-Universität München (Volkswirtschaftliche Fakultät), Veranstaltung: Theorie der Unternehmung, Sprache: Deutsch, Abstract: Sowohl in Deutschland (v. Thünen 1850), als auch in den USA (Gilman 1891) existiert der

Gedanke Mitarbeiter am Erfolg eines Unternehmens zu beteiligen, seit weit über 100

Jahren.

Der deutsche Agrarwissenschaftler und Nationalökonom Johann Heinrich von Thünen war

der Meinung, dass die Arbeiter auf seinem Gut in Mecklenburg-Schwerin nicht nur den

Mindestlohn für ihre Arbeitskraft, sondern auch einen weiteren Anteil aus dem

produzierten Gut erhalten sollten. Dieses erste Gewinnbeteiligungsmodell beinhaltete, dass

jeder Gutsarbeiter ein halbes Prozent der jährlichen Überschüsse die einen festgelegten

Schwellenwert überschritten, erhielt. Der Erfolg gab von Thünen recht: Sein Gut war in

der Lage Überschüsse zu erwirtschaften und die jährlichen Gewinnanteile verbesserten die

soziale Lage der Angestellten deutlich. (Strotmann 2002, diverse Onlinequellen s. Anhang)

Der Grundgedanke, dass ein zufriedener Arbeiter in der Lage ist, mehr zu leisten spielt

auch heute noch eine große Rolle, was sich sowohl am großen (internationalen)

Forschungsinteresse, als auch an der Verbreitung von Gewinnbeteiligungsvereinbarungen

in den Unternehmen begründen lässt.

Aus Sicht der Unternehmung sind die positiven Aspekte der Gewinnbeteiligung (¿profit

sharing¿, PS) ein höheres Anstrengungsniveau und eine dadurch induzierte, höhere

Produktivität der Mitarbeiter, eine höhere Identifikation der Belegschaft mit dem

Unternehmen, Kostenreduktionen aufgrund geringerer Fluktuation und verringerter

Fehlzeiten der Mitarbeiter. Des Weiteren versprechen sich Unternehmen sowohl

Rekrutierung, als auch längerfristige Bindung qualifizierter Arbeitnehmer an das

Unternehmen, sowie flexiblere Arbeitskosten da sich die Entlohnung der Mitarbeiter

stärker an die wirtschaftliche Lage des Unternehmens knüpfen lässt.

(Carstensen/Gerlach/Hübler, 1995)

Die positiven Effekte für die Arbeitnehmer aus einer Beteiligung am Erfolg eines

Unternehmens sind primär in einem höheren, leistungsabhängigen Einkommen zu sehen.

Jedoch spielt auch der psychologische Faktor eine Rolle, nach der erbrachten individuellen

oder kollektiven Leistung entlohnt zu werden und so ¿die Früchte seiner Arbeit¿ direkt und

zeitnah zu ernten.

Details

Verlag GRIN Verlag
Ersterscheinung 25. Juli 2008
Maße 21 cm x 14.8 cm x 0.3 cm
Gewicht 56 Gramm
Format Softcover
ISBN-13 9783640117574
Auflage 2. Auflage
Seiten 28

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