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Gesellschaft als imaginäre Institution

Gesellschaft als imaginäre Institution

von Cornelius Castoriadis
übersetzt von Horst Brühmann
Taschenbuch - 9783518284674
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Beschreibung

Die Schwierigkeiten, die sich dem revolutionären Entwurf einer Aufhebung der Entfremdung entgegenstellen, liegen Castoriadis zufolge darin, daß das abendländische Denken die Seinsweise des Gesellschaftlich-Geschichtlichen verkennt und verkennen muß. Das philosophische und wissenschaftliche Denken beruht auf einer Onto-Logik, die das Neue, Schöpferische radikal ausschließt. Anhand einer Lektüre von Platons Timaios zeigt Castoriadis, wie die Philosophie die logisch-ontologischen Fundamente dafür gelegt hat, daß das geschichtliche Anderswerden durch die Institution einer metrischen, ›veräumlichten‹ Zeit auf die bloße Wiederholung des schon Vorhandenen reduziert werden konnte. Castoriadis zeigt im einzelnen, welche Operationen (nicht im Sinne einer transzendentalen Konstitution, sondern einer gesellschaftlich-geschichtlichen Institution) immer schon vollzogen sein müssen, damit die Welt als Ensemble identischer Elemente, die sich beliebig zu Mengen vereinigen und in Teilmengen zerlegen lassen, vorgestellt werden kann.

Entwurf einer politischen Philosophie

Details

Verlag Suhrkamp
Ersterscheinung 25. März 1990
Maße 17.7 cm x 10.8 cm x 2.8 cm
Gewicht 486 Gramm
Format Taschenbuch
ISBN-13 9783518284674
Seiten 613

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