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Geschichte, Entwicklung und Zukunft  der Mitbestimmung in Deutschland

Geschichte, Entwicklung und Zukunft der Mitbestimmung in Deutschland

von Martin Apfel
Softcover - 9783638910972
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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich BWL - Wirtschafts- und Sozialgeschichte, Note: 1,3, Universität zu Köln (Seminar für Wirtschafts- und Sozialgeschichte), Veranstaltung: Das Normalarbeitsverhältnis: Aufstieg und Niedergang im 19. und 20. Jahrhundert, Sprache: Deutsch, Abstract: Unter dem Begriff der ¿Mitbestimmung¿ werden verschiedene Formen der Beteiligung

von Arbeitnehmern an betrieblich-unternehmerischen Entscheidungen

zusammengefasst. Die Mitwirkung von abhängig Beschäftigten bzw. ihren

Interessenvertretern reicht juristisch gesehen von bescheidenen Anhörungs- oder

Informationsrechten bis zum gleichberechtigten Mitentscheiden auf oberster

Führungsebene. Grundsätzlich regeln die Mitbestimmungsgesetze die Rechtsbeziehungen

zwischen der Arbeitnehmergemeinschaft bzw. ihren Vertretungsorganen

und dem Arbeitgeber, weshalb sie dem kollektiven Arbeitsrecht zugerechnet

werden. Die aktuelle Gesetzeslage ist durch eine Fülle von nebeneinander

praktizierten Formen der Mitbestimmung gekennzeichnet, die üblicherweise

in die Unterebenen betriebliche Mitbestimmung (Betriebsrat) und Unternehmensmitbestimmung

(Aufsichtsrat) differenziert werden. (...)

Die Forderung der Arbeitnehmer, aktiv am Wirtschaftsgeschehen beteiligt zu

werden, reicht bis zum Beginn der Industrialisierung zurück. Die stufenweise

Entwicklung - entlang der Meilensteine deutscher Geschichte - ist charakteristisch

für die Mitbestimmung. Das Zusammenbrechen der Sozialordnungen am Ende der

beiden Weltkriege sowie das Dritte Reich stellen die markantesten Einschnitt

dar. Die langsame Entwicklung der Mitbestimmung verdeutlicht, dass sie als

Ausdruck wirtschaftlicher Demokratie stets eng mit den Forderungen nach

politischer Demokratie verbunden war.

Heute stellt die Mitbestimmung einen zentralen und kaum wegzudenkenden

Ordnungsfaktor der deutschen Wirtschaft dar, der maßgeblich an der Etablierung,

Ausgestaltung und Sicherung des Normalarbeitsverhältnisses beteiligt war. Von

Unternehmerseite werden die Mitbestimmungsrechte zunehmend in Frage gestellt,

was zeigt, dass die Geschichte der Mitbestimmung im 21. Jahrhundert fortgeschrieben

wird.

Ziel dieser Arbeit ist eine lückenlose Aufarbeitung der historischen Sachlage.

Dazu werden rechtliche Normen, Verträge, Institutionen und Organisationen, die

maßgeblich zur Entstehung und Entwicklung der Mitbestimmung beigetragen

haben, beleuchtet. Die Reflexion von gesellschaftlichen Rahmenbedingungen,

politische Konstellationen sowie europäischen und globalen Entwicklungen soll

ein historisches Fundament für ein Verständnis der aktuellen Debatte bieten.

Details

Verlag GRIN Verlag
Ersterscheinung 20. Februar 2008
Maße 21 cm x 14.8 cm x 0.5 cm
Gewicht 90 Gramm
Format Softcover
ISBN-13 9783638910972
Auflage 2. Auflage
Seiten 52

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