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Beschreibung
Bereits 1974 erschien im S. Fischer Verlag eine noch von Horkheimer selbst überwachte Auswahl der späten Notizen. Diejenigen Texte, die Horkheimer damals nicht mit aufnehmen wollte (überwiegend wegen der Vorläufigkeit ihrer Formulierung), bilden jetzt die erste Hälfte von Band 14. Die zweite Hälfte umfaßt Aufzeichnungen (»Späne«) Friedrich Pollocks, des lebenslangen Vertrauten, zu mündlichen Äußerungen Horkheimers – ein Konzentrat aus zahllosen nächtlichen Diskussionen.
Die Form der Notiz ist für Horkheimers schriftstellerisches Werk insgesamt kennzeichnend; zeit seines Lebens bevorzugte er die kleine Form, die des Essays oder der Aufzeichnung. In den Jahren nach 1949 beziehen sie sich mehr denn je auf aktuelle Probleme, wie z.B. Wiederbewaffnung, »Vergangenheitsbewältigung«, Rolle Europas und der Supermächte, Erziehung, Hochschulpolitik, Einfluß der Medien, Emanzipation der Frau und anderes. Horkheimers Notizen reflektieren die Kultur der Nachkriegsgesellschaft im Spiegel philosophischen Denkens. Warnhinweis bzgl. Taschenbuch: nicht erforderlich.
Band 14: Nachgelassene Schriften 1949-1972
Details
| Verlag | FISCHER Taschenbuch |
| Ersterscheinung | 01. Oktober 1988 |
| Maße | 19 cm x 12.5 cm |
| Gewicht | 569 Gramm |
| Format | Taschenbuch |
| ISBN-13 | 9783596273881 |
| Auflage | 2. Auflage |
| Seiten | 556 |