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Germanische Sprachwissenschaft

Germanische Sprachwissenschaft

Softcover - 9781159015411
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Beschreibung

Quelle: Wikipedia. Seiten: 56. Kapitel: Althochdeutsch, Hildebrandslied, Gotische Sprache, Altsächsische Sprache, I-Umlaut, Urgermanisch, Personalpronomina der germanischen Sprachen, Gotische Grammatik, Zweite Lautverschiebung, Altnordische Sprache, Erste Lautverschiebung, Germanische Substrathypothese, Beowulf, Matrone, Westgermanische Sprachen, Präteritopräsens, Prägermanisch, Junggrammatiker, Nordseegermanische Sprachen, Germanisches schwaches Verb, Krimgotische Sprache, Langobardische Sprache, Stein von Hogganvik, Primärberührungseffekt, Anglo-friesische Sprachen, Sieversches Gesetz, Westerhaube, Färöische Verschärfung, Altnorwegische Sprache. Auszug: Der Begriff i-Umlaut ist ein Fachausdruck aus der historischen bzw. historisch-vergleichenden Sprachwissenschaft und bezeichnet einen speziellen Fall des Umlautes. Man versteht unter i-Umlaut einen Lautwandel, bei dem ein Vokal einem nachfolgenden i-Laut - nämlich i (kurzes i), i (langes i) oder j - ähnlich gemacht wird. Der i-Umlaut ist in allen germanischen Sprachen zu finden, im Gotischen aber nur dessen älteste Ausprägung, der (Gemein-)Germanische i-Umlaut. Mitunter sind die konkreten Ergebnisse dieser Vokalveränderung in den einzelnen Sprachen auch unterschiedlich. Das neuhochdeutsche (nhd.) Wortpaar Gast ¿ Gäste beispielsweise lautete im Althochdeutschen gast ¿ gesti. Dabei ist in gesti das a durch die Wirkung des i in der zweiten Silbe diesem in Bezug auf die Stellung der Zunge in der Mundhöhle ähnlicher gemacht worden, indem es durch Anhebung der Zungenwurzel zum Laut e gehoben wurde. Ähnliches ist im Fall von nhd. (wir) wurden (Indikativ) und (wir) würden (Konjunktiv) passiert. Der i-Laut, der noch im Althochdeutschen in der Konjunktivform ((wir) wurdim) vorhanden war, hat das u so verändert, dass es in Bezug auf die Zungenlage dem i ähnlicher gemacht wurde (u wird weiter hinten im Mund artikuliert, i weiter vorne); die Rundung der Lippen bei der Artikulation des u wurde dabei aber beibehalten, das Ergebnis war ü. Ein Fall von i-Umlaut in anderen germanischen Sprachen ist zum Beispiel englisch (engl.) full 'voll' zu to fill 'füllen' oder isländisch (isl.) ungur 'jung' und der Komparativ dazu yngri 'jünger'. Die allen germanischen Sprachen eigene Form des i-Umlautes ist der Umlaut von germanisch (germ.) *e zu germ. *i. Im Gotischen ist dieser Lautwandel aber verdunkelt, weil dort germ. *e grundsätzlich als gotisch (got.) i erscheint - außer vor den Konsonanten got. r, h und , wo es weiterhin als e (geschrieben ai) auftritt. So zum Beispiel in got. faíhu 'Vermögen' im Vergleich zu althochdeutsch (ahd.) fihu 'Vieh'). Bei diesem Lautwandel wird ein germ. *e zu

Althochdeutsch, Hildebrandslied, Gotische Sprache, Altsächsische Sprache, I-Umlaut, Urgermanisch, Personalpronomina der germanischen Sprachen, Gotische Grammatik, Zweite Lautverschiebung, Altnordische Sprache, Erste Lautverschiebung

Details

Verlag Books LLC, Reference Series
Ersterscheinung November 2011
Maße 24.6 cm x 18.9 cm x 0.4 cm
Gewicht 130 Gramm
Format Softcover
ISBN-13 9781159015411
Seiten 56

Schlagwörter