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Geographie (Kanton Glarus)

Geographie (Kanton Glarus)

Softcover - 9781159010362
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Beschreibung

Quelle: Wikipedia. Seiten: 36. Kapitel: Alpenhütte (Kanton Glarus), Berg im Kanton Glarus, Fluss im Kanton Glarus, Gletscher im Kanton Glarus, Pass im Kanton Glarus, See im Kanton Glarus, Tal im Kanton Glarus, Linth, Martinsloch, Glarner Alpen, Tuggenersee, Walensee, Heidiland, Linthebene, Vorab, Glärnisch, Tödi, Piz Segnas, Leglerhütte, Klausenpass, Panixerpass, Tschingelhörner, Bockmattli, Klöntalersee, Wiggis, Planurahütte, Mürtschenstock, Maag, Via Alpina, Sernftal, Rautispitz, Segnaspass, Kerenzerberg, Clariden, Ofen, Kistenpass, Grünhornhütte, Limmerensee, Gemsfairenstock, Claridenhütte, Osturner Alpen, Ruchi, Bifertenstock, Eggstöcke, Spitzmeilen, Vorderglärnisch, Planggenstock, Glarner Alpen im weiteren Sinne, Piz Sardona, Fridolinshütte, Bifertenfirn, Oberblegisee, Ortstock, Bös Fulen, Glärnischfirn, Muttseehütte, Löntsch, Chlü, Vorabgletscher, Chüebodensee, Brünnelistock, Nidfurner Turm, Rossalpelispitz, Chöpfenberg, Escherkanal, Oberseetal, Zindlenspitz, Brückler, Muttseehöhle, Gassenstock, Torfstichsee, Mutteristock, Fronalpstock GL, Hirzli, Windloch, Wageten, Niederurnertal. Auszug: Das Martinsloch ist ein annähernd rundes Loch von rund 15 Meter Durchmesser in den Tschingelhörnern, knapp unterhalb des Grates, der die Grenze zwischen den Schweizer Kantonen Glarus und Graubünden bildet. Das Loch liegt auf einer Höhe von rund 2'600 m und ist so ausgerichtet, dass im Frühjahr und Herbst die Sonne morgens durch das Loch in den Ort Elm hinunter scheint. In Elm wurde die Kirche so gebaut, dass der Kirchturm durch dieses Loch von der Sonne beschienen werden kann. Das Martinsloch entstand durch geologische Verwerfungen. Martinsloch von der Bündner Seite, Aquarell von Hans Conrad Escher, 22. Juli 1812An wenigen Tagen im März und September scheint die Sonne jeweils etwa zwei Minuten lang durch das Felsenloch auf den Elmer Kirchturm. Die Sonne verschwindet danach für knapp eine Viertelstunde wieder hinter den Bergen, bevor sie endgültig über der Bergflanke aufgeht. Das Sonnenlicht bildet dann bei dunstigem Wetter, gleich einem Scheinwerfer, einen deutlich erkennbaren 4.7 km langen Lichtkegel, der einen etwa 50 m grossen, mehr oder weniger runden Lichtfleck auf das Gelände um Elm wirft. Hinter dem Dorf bewegt sich eine Lichtellipse von 105 m auf 50 m über die Landschaft, die durch den 44 Meter hohen Sattel über dem Martinsloch nur durch ein Schattenband von gut 10 bis 15 Meter getrennt ist. Der Lichtfleck kriecht von oben links nach unten rechts mit etwa 32 cm pro Sekunde (je nach Einfallswinkel) den westlichen Hang hinunter. Dieses Phänomen ereignet sich jedes Jahr am 12. oder 13. März um 8:52 Uhr MEZ und im Herbst am 30. September und 1. Oktober um 9:33 Uhr MESZ. Weil die beiden Tagundnachtgleichen jeweils infolge der Schalttage um einen Tag variieren, fällt das maximale Ereignis auch auf einen Tag früher oder später. Über das Elmer Martinsloch ist schon verschiedentlich geschrieben und spekuliert worden. Auch in historischen Reiseberichten werden die spektakulären Sonnenaufgänge im Felsenfenster eindrucksvoll geschildert, und es scheint so, als hätte die

Alpenhütte (Kanton Glarus), Berg im Kanton Glarus, Fluss im Kanton Glarus, Gletscher im Kanton Glarus, Pass im Kanton Glarus, See im Kanton Glarus, Tal im Kanton Glarus, Linth, Martinsloch, Glarner Alpen, Tuggenersee, Walensee, Heidiland

Details

Verlag Books LLC, Reference Series
Ersterscheinung November 2016
Maße 24.6 cm x 18.9 cm x 0.3 cm
Gewicht 93 Gramm
Format Softcover
ISBN-13 9781159010362
Seiten 36

Schlagwörter