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Genie und Wahnsinn am Beispiel von  "A Beatutiful Mind"

Genie und Wahnsinn am Beispiel von "A Beatutiful Mind"

von Katja Sachs
Softcover - 9783640833122
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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Germanistik - Sonstiges, Note: 2,7, Technische Universität Dresden (Institut für Germanistik), Veranstaltung: Einführung in die Filmanalyse, Sprache: Deutsch, Abstract: Schon ein Sprichwort besagt: ¿Genie und Wahnsinn liegen dicht beieinander¿. Aber der

Genie-Gedanke entspringt nicht nur einem Sprichwort, sondern ist ein Topos, der sich über

die ganze Literaturgeschichte der Neuzeit erstreckt. Genies wie Mozart oder Goethe sind

jedem bekannt, doch dass sie zu Lebzeiten nicht nur durch ihre Werke auffielen, sondern

auch durch ihr bizarres Verhalten, ist eher unbekannt. Forschern zu Folge sind psychische

Störungen immer eine Nebenwirkung außerordentlicher Kreativität. Ähnlich erging es

auch dem genialen Mathematiker John Forbes Nash. Durch das Lösen komplizierter Probleme

und seiner Neuentwicklung der Spieltheorie erreichte er Großes. Dennoch erkrankte

er an paranoider Schizophrenie und hatte Wahnvorstellungen. Angeregt durch den Film ¿A

Beautiful Mind¿ von Ron Howard und auch der ihm zu Grunde liegenden Biografie ¿Genie

und Wahnsinn - Das Leben des genialen Mathematiker John Nash¿ von Silvia Nasar

möchte ich mich im Folgenden näher mit dem Phänomen des Genies und Wahnsinns anhand

dieses Films im Vergleich mit dem Buch beschäftigen. Der Film hat mich nach dem

ersten Schauen schon außerhalb des Filmseminars zutiefst beeindruckt, wie Nash seine

Krankheit durch seine eigene Genialität schlussendlich überwindet und wie ergreifend

Russell Crowe spielt. Ich war aber auch nach dem Lesen der Biografie ehrlich überrascht,

wie anders eigentlich das Leben John Nashs dargestellt wurde und was die Macher des

Films alles zu Gunsten der Länge des Films weggelassen hatten. Deshalb habe ich mich

auch für dieses Thema entschieden.

Wie stellt der Film Nash als Genie dar und wie seinen Wahnsinn? War dies auch in seinem

realen Leben so? Es gibt ja einige Filme, die irgendwelche Forscher und Professoren in irgendwelche

Forscherschubladen stecken, wie z. B. den Mahner mit dem Satz: ¿Ich habe

Sie ja gewarnt¿ oder den Reuigen mit dem Satz ¿ Oh mein Gott, was habe ich getan?¿ 1

Bei John Nash in ¿A Beautiful Mind¿ ist dies allerdings anders, wie folgende These zeigt:

¿Der an Schizophrenie leidende Nash wird nicht als verrückter Professor denunziert, sondern

mit größter Empathie und Hollywood eigenem Pathos als Held inszeniert.¿2

Deshalb will ich auf Grundlagen der Forschung zu diesem Thema herausfinden, wie Nash

als Genie und Wahnsinniger im Film gezeigt wird.

Details

Verlag GRIN Verlag
Ersterscheinung 17. Februar 2011
Maße 21 cm x 14.8 cm x 0.2 cm
Gewicht 45 Gramm
Format Softcover
ISBN-13 9783640833122
Auflage 2. Auflage
Seiten 20