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Geld als Attribut der ungleichen Entwicklung und konkurrierenden Imitation im mitteleuropäischen Kontext (1000–1300)

Geld als Attribut der ungleichen Entwicklung und konkurrierenden Imitation im mitteleuropäischen Kontext (1000–1300)

von Dariusz Adamczyk
Hardcover - 9783506705273
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Beschreibung

Warum erscheint das Münzwesen der ersten Piasten im Vergleich mit den benachbarten Regionen Ostmitteleuropas unterkomplex? Was sagen die Qualität und Quantität der Geldproduktion über die Funktionsweise des Staates und die Mechanismen der Herrschaftsausübung aus? Und warum wurden Münzen überhaupt geprägt? Von dieser übergreifenden Fragestellung ausgehend kontextualisiert Dariusz Adamczyk die räumlichen Entwicklungsunterschiede im Europa des 11. bis 13. Jahrhunderts und analysiert die Übernahme monetärer Muster aus dem Westen des Kontinents sowie ihren Einfluss auf die gesellschaftlichen Modernisierungsprozesse im piastischen Polen. Durch die konkurrierende Imitation konnten Herzöge und Könige Kompetenzen akkumulieren, um Einnahmen zu erhöhen und die Herrschaftsausübung in Rivalität mit anderen Souveränen effizienter zu gestalten.

Details

Verlag Brill | Schöningh
Ersterscheinung 31. August 2026
Maße 23.5 cm x 15.5 cm
Format Hardcover
ISBN-13 9783506705273
Auflage 2026
Seiten 200

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