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Frisch, Max - Homo Faber - Walter Faber und das Weibliche

Frisch, Max - Homo Faber - Walter Faber und das Weibliche

von Benedikt Leistl
Softcover - 9783640864331
15,95 €
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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich Didaktik - Deutsch - Literatur, Werke, , Sprache: Deutsch, Abstract: ¿(...) aber Zärtlichkeiten am Morgen sind mir unerträglich, und mehr als drei oder vier Tage

zusammen mit einer Frau war für mich, (...) stets der Anfang der Heuchelei, Gefühle am

Morgen, das erträgt kein Mann. Dann lieber Geschirr waschen!¿, so und anders lauten Zitate

aus dem Buch Homo faber, geschrieben von Max Frisch und erschienen 1957. An so einem

Beispiel kann man erkennen, dass Walter Faber, die Hauptperson, nicht viel von Heiraten, ja

von der Weiblichkeit im Allgemeinen hält, wie ich im Nachfolgendem aufzeigen werde.

Der fünfzigjährige Walter Faber ist Techniker. Das ist sein Beruf bei der UNESCO in New

York. Homo faber, wie er auch genannt wird, glaubt, dass man die Natur durch Technik

beherrschen kann, was das Beispiel mit dem Rasieren und Duschen am Besten zeigt.

Er kann es nicht leiden, wenn er nicht rasiert ist. Als er seine dienstliche Route ändert um

einen alten Schulfreund, Joachim Hencke, der sich, wie sich herausstellt, in seinem eigenen

Büro in Guatemala mit einem Draht erhängt hat. Sein Bedürfnis sich zu rasieren, also die

Natur, das Weibliche zu kontrollieren, fängt als Erstes im Flugzeug an mit ¿Ich wollte mich

rasieren ¿ (...) Ich fühlte mich nicht wohl, wenn unrasiert; nicht wegen der Leute, sondern

meinetwegen.¿ Zu diesem Satz fügte er hinzu, dass er sich wie eine Pflanze fühlt, wenn er

nicht rasiert ist. Dies ist ein Zeichen dafür, da Ivy ja Efeu heißt, dass er die Natur durch

Technik kontrollieren will. Die Haltung des Technikers in ihm wird auch noch mal im gleichen

Absatz auf Seite 27 deutlich. Er wurde von dem Gedanken nervös, dass es in der Wüste

keinen elektrischen Strom gibt. Dies bedeutet auch, dass sein Rasierapparat dort nicht

funktioniert, und er sich nicht rasieren konnte. Dies würde ja für ihn bedeuten, dass die Natur

durch den Bartwuchs ¿mächtiger¿ wäre als er. Auch in Palenque machte er von seinem

Rasierapparat Gebrauch ¿solange es noch elektrischen Strom gab.¿ [...]

Details

Verlag GRIN Verlag
Ersterscheinung März 2011
Maße 21 cm x 14.8 cm x 0.2 cm
Gewicht 40 Gramm
Format Softcover
ISBN-13 9783640864331
Auflage 2. Auflage
Seiten 16