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Frauenhandel und Zwangsprostitution mit osteuropäischen Frauen

Frauenhandel und Zwangsprostitution mit osteuropäischen Frauen

von Alexander Biegler
Softcover - 9783640625338
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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: Osteuropa, Note: keine, Freie Universität Berlin (Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft), Veranstaltung: Migration von Frauen und Männern, Sprache: Deutsch, Abstract: Sklavenhandel ist die Bezeichnung für die vollständige ökonomische und rechtliche

Abhängigkeit eines Menschen von einem anderen Menschen. Jene, die in solchen

Abhängigkeiten stehen, erfahren eine substanzielle Minderung ihrer Existenz als Mensch. Die

Vokabel Sklavenhandel ist bekannt aus der Geschichtsschreibung und steht stellvertretend für

ein verbreitetes Phänomen in der Zeit des europäischen Kolonialismus des 16. bis 18.

Jahrhunderts, in der Menschen vor allem aus Afrika als Ware weltweit gehandelt wurden.

Der erste Blick in die modernen westeuropäischen Gesellschaften lässt vermuten, dass es

keinen Handel mit Menschen mehr gibt und es sich lediglich um eine anachronistische

Bezeichnung für Vorgänge längst vergangener Zeiten handelt. Tatsächlich jedoch findet

moderner Sklaven- und Menschenhandel in einer sehr geschlechtsspezifischen Form nahezu

alltäglich statt und die ihn bestimmenden Vorgänge sind von permanenter Aktualität und

Gegenwärtigkeit. Das Nachschlagen des Stichworts ¿Menschenhandel¿ in einem

Standardlexikon verrät die faktische Gleichsetzung von Menschenhandel und Frauenhandel,

denn hauptsächlich sind Frauen, aber auch Kinder betroffen.

Obwohl Menschenhandel ausgehend von der statistische Analyse folgerichtig als

Frauenhandel bezeichnet werden könnte, kennen die Strafgesetzbücher nur die

geschlechtsneutrale Begrifflichkeit des Menschenhandels.

Die ¿Ware Mensch¿ ist den Tatsachen gemäß zuallererst weiblich und der feminine Körper,

nahezu egal welchen Alters, ist ein globales Tauschobjekt mit hoher Nachfrage und wird einer

allgemeinen Handelsware ähnlich überall auf der Welt vertrieben und verfügbar gemacht. Das

internationale Geschäft mit Frauen ist nicht nur lukrativ und umsatzstark, sondern lässt

vorrangig Männer von der ökonomischen und gesellschaftlichen Marginalisierung von Frauen

profitieren.

Die Statistiken über den weltweiten Menschenhandel sind hinsichtlich des Geschlechts

eindeutig, aber divergieren zum Teil beträchtlich hinsichtlich des quantitativen Ausmaßes und

tatsächlichen Umfanges des Handels mit Frauen. Einerseits zeigt das Fehlen zuverlässiger

Erhebungen, wie unvollkommen die Schnittstellen zwischen Regierungen, Exekutivorganen

und den Organisationen, die sich gegen den Handel mit Frauen einsetzen, bisher sind. [...]

Details

Verlag GRIN Verlag
Ersterscheinung 19. Mai 2010
Maße 21 cm x 14.8 cm x 0.2 cm
Gewicht 45 Gramm
Format Softcover
ISBN-13 9783640625338
Auflage 2. Auflage
Seiten 20

Schlagwörter