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Feldpost - Korrespondenz im Ersten Weltkrieg zwischen Kriegs- und Heimatfront

Feldpost - Korrespondenz im Ersten Weltkrieg zwischen Kriegs- und Heimatfront

von Maria Reinhold
Softcover - 9783656048732
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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geschichte Europas - Zeitalter Weltkriege, Note: 1,7, Technische Universität Chemnitz, Veranstaltung: Der Erste Weltkrieg im Spiegel von Selbstzeugnissen, Sprache: Deutsch, Abstract: [...] Besonders in Deutschland wurde der Erste Weltkrieg zum Wendepunkt in der Geschichte.

Nach dem Sieg über den Erbfeind Frankreich 1871 und dem Aufbau des Kaiserreiches

entstand besonders in den Köpfen des einfachen Volkes ein unvergleichlicher Nationalstolz.

Durch geschickte Propaganda von Seiten der Regierung, besonders unter Kaiser Willhelm II,

wuchs die Begeisterung für das Militär und den Krieg. So ist es nicht verwunderlich, dass der

Beginn des Krieges mit Freude aufgenommen wurde. Für sein Vaterland auszuziehen und den

¿Feind¿ niederzuwerfen erschuf ein Gefühl von nationaler Zusammengehörigkeit. Das Volk

wurde zur Einheit, zum unüberwindbaren Hindernis stilisiert. Männer aller gesellschaftlichen

Schichten meldeten sich freiwillig zum Kriegsdienst, nur eine Minderheit versuchte sich dem

zu entziehen. Sie zogen in der vergeblichen Hoffnung aus, bald nach Hause zurück zu kehren,

allerdings entwickelte sich der Verlauf des Krieges anders als es die Propaganda ihnen

glauben machen wollte. Der Mythos vom 'heldenhaften' Soldaten wich der Realität.

Verschiedene Faktoren bestimmten den wahren Alltag der Soldaten: oft verlustreiche

Kampfhandlungen, Ausharren im Schützengraben unter unmenschlichen Bedingungen,

teilweise ausbleibende Lebensmittelrationen und die ständige Ungewissheit, auch was das

Wohlergehen der Angehörigen betraf.

Der Kontakt zwischen Kriegs- und Heimatfront war, gemessen am heutigen Standart, eher

dürftig, trotzdem nahmen Feldpostkarten und Feldbriefe einen hohen Stellenwert ein. Einige

Exemplare blieben der Nachwelt erhalten und stehen den heutigen Historikern als Quellen zur

Verfügung. Der weitaus größte Teil wurde jedoch vernichtet, fiel Umwelteinflüssen zum

Opfer oder ist unauffindbar. Dennoch dient die erhalten gebliebene Feldpost der zum großen

Teil zuverlässigen Analyse der Lebensverhältnisse und Stimmungen an den Fronten. Diese

Dokumente sind leider meist schwer zu entziffern, da oft eine alte deutsche Schrift verwendet

wurde, welche heute nicht mehr geläufig ist, auch die angesprochenen Umwelteinflüsse trugen

dazu bei. Trotzdem kann man ihnen mit Hilfe der heutigen Technik einige Informationen

entnehmen. Ziel dieser Arbeit ist die Interpretation und Erforschung einiger deutscher

Postkarten und Briefe unter dem Aspekt der Quellenkritik. Es soll bewiesen werden, dass

diese Dokumente nicht nur für die Kriegsgeneration, sondern auch für die Nachwelt wichtig

sind.

Details

Verlag GRIN Verlag
Ersterscheinung 10. November 2011
Maße 21 cm x 14.8 cm x 0.2 cm
Gewicht 40 Gramm
Format Softcover
ISBN-13 9783656048732
Auflage 2. Auflage
Seiten 16

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