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Exegese - Das Gleichnis "Vom Unkraut unter dem Weizen" Mt 13,24-30

Exegese - Das Gleichnis "Vom Unkraut unter dem Weizen" Mt 13,24-30

von Janina Pfaffner
Softcover - 9783640184613
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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Theologie - Biblische Theologie, Note: 1,7, Universität Bielefeld (Fakultät für Geschichtswissenschaft, Philosophie und Theologie Abteilung Theologie), Veranstaltung: Grundkurs Neues Testament, Sprache: Deutsch, Abstract: Ein Hausherr, der nicht in Zorn gerät, als ihm ein Feind Unkrautsamen auf das treu

gehütete Weizenfeld sät, der es seinen engagierten Knechten untersagt, das Unkraut

zu jäten und damit seinen Ernteertrag aufs Spiel setzt, und der schließlich erst zur

Erntezeit durch seine Erntehelfer das Unkraut sammeln und bündeln lässt, um es

letztlich zu verbrennen. Diese Geschichte will verstören. Aber warum will ein

gleichniserzählender Jesus auf diese Weise irremachen? Und warum erhalten nur die

Jünger eine Aufschlüsselung der Gleichnismetaphern? Und was hilft eine Deutung,

die selbst wieder in Bildern spricht und somit auslegungsbedürftig bleibt? Ist die

Antwort auf diese Fragen in der Person des historischen Jesus zu finden oder in der

Theologie bzw. Christologie eines Matthäus, dem das markinische Gleichnis ¿Vom

Wachsen der Saat¿ zu dünn war?

Biblische Texte geben zu lernen. Den Gleichnissen muss als Kernstück

neutestamentlicher Rede von Gott eine Sonderstellung zuerkannt werden, weshalb sie

bis heute überall dort, wo christlicher Glaube thematisiert wird ¿ somit auch im

christlichen Religionsunterricht ¿ nicht fehlen dürfen und auch dort ihren Lernort

haben.

¿Die Gleichnisse Jesu geben auch heute noch Orientierung. Mehr noch, sie geben zu

denken, fordern heraus, sie sprechen an.¿

Diese Arbeit fragt nach der redaktionellen Bearbeitung des Textes (Kap. 2.1), der

Entstehungssituation (Kap. 2.2) sowie nach der sprachlichen Gestalt (Kap. 3), um

davon ausgehend Rückschlüsse auf Glaubensaussagen und Intention des Gleichnisses

im Rahmen seiner matthäischen Deutung (Mt 13,36-43) zu ziehen. Ist zu klären,

woran der historische Jesus, der Evangelist bzw. die matthäische Gemeinde glaubte?

Dass und inwiefern dieses Gleichnis für SuS (Schülerinnen und Schüler) der

Postmoderne relevant sein will, werden kann und sogar muss, ist im Anschluss im

Rahmen eines unterrichtlichen Impulses darzulegen (Kap. 4).

Details

Verlag GRIN Verlag
Ersterscheinung 20. Oktober 2008
Maße 21 cm x 14.8 cm x 0.3 cm
Gewicht 51 Gramm
Format Softcover
ISBN-13 9783640184613
Auflage 2. Auflage
Seiten 24

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