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Everything counts

Everything counts

von Inga Bones
Softcover - 9783640540297
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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Germanistik - Linguistik, Note: 1,3, Universität Stuttgart (Institut für Linguistik), Veranstaltung: HS Bindung und Diathese, Sprache: Deutsch, Abstract: Mit dem Aufsatz ¿Über Sinn und Bedeutung¿ (Frege, 2008a), der präzise zwischen Intension

und Extension von Eigennamen und Sätzen unterscheidet, legte Gottlob Frege

den Grundstein für die moderne Semantik. Seine Auffassung, ein Satz denotiere einen

Wahrheitswert, bildet den Hintergrund einer extensionalen Semantik, wie sie von Irene

Heim und Angelika Kratzer in dem Lehrbuch ¿Semantics in Generative Grammar¿ (Heim

u. Kratzer, 2008) vorgestellt wird. In Übereinstimmung mit Frege gehen Heim&Kratzer

von der Kompositionalitätsthese aus, nach der sich die Bedeutung komplexer Ausdrücke

¿ beispielsweise ganzer Sätze ¿ aus den Bedeutungen ihrer Teile ergibt. Das Prinzip der

semantischen Komposition ist die Funktionsanwendung: Den ¿Input¿ der semantischen

Komponente bilden binär verzweigende (Baum-) Strukturen, deren Schwesterknoten von

jeweils einer Funktion und einem Argument gebildet werden. Aus einem begrenzten Inventar

an Wörtern, deren Bedeutungen im Lexikon spezifiziert sind, sowie wenigen semantischen

Regeln lassen sich so potentiell unendlich viele verschiedene Sätze generieren.

Untersuchungsgegenstand dieser Arbeit ist eine Gruppe von Wörtern, deren Verhalten

von ¿gewöhnlichen¿ Eigen- und Gattungsnamen abweicht, obwohl ihre syntaktische

Position dieselbe ist: Quantoren bzw. quantifizierende Determinatoren wie alle(s),

kein(e/er/s), manche(s), einige(s), viel(e). Hierbei wird zwischen Quantoren in Subjektund

Objektposition unterschieden. Zunächst soll anhand ausgewählter Beispiele gezeigt

werden, warum quantifizierende Determinansphrasen (DPs) nicht, wie ¿gewöhnliche¿

DPs, Individuen denotieren (Kap. 2.2.1). Die Frage, ob quantifizierende DPs Mengen

von Individuen denotieren, ist Gegenstand des Kapitels 2.2.2. Kapitel 2.2.3 schließlich

skizziert einen alternativen Vorschlag zur Modellierung von Quantoren und quantifizierenden

Determinatoren als Eigenschaften zweiter Ordnung bzw. als Funktionen, die

Beziehungen zwischen Mengen von Individuen herstellen.

Anschließend behandelt Kapitel 2.3 quantifizierende DPs in Objektposition. Die bei

ihrer Interpretation auftretenden Probleme können durch die Annahme flexibler Typen

oder durch die syntaktische Operation der Quantorenanhebung gelöst werden. Beide Lösungsansätze

sollen in den Kapiteln 2.3.1 bis 2.3.3 vorgestellt, angewendet und bewertet

werden.

Quantoren in der formalen Semantik

Details

Verlag GRIN Verlag
Ersterscheinung 18. Februar 2010
Maße 21 cm x 14.8 cm x 0.4 cm
Gewicht 68 Gramm
Format Softcover
ISBN-13 9783640540297
Auflage 3. Auflage
Seiten 36