✍️ 🧑‍🦱 💚 Autor:innen verdienen bei uns doppelt. Dank euch haben sie so schon 418.243 € mehr verdient. → Mehr erfahren 💪 📚 🙏

Erich Weinerts Parodie "Dichters Abschied" - Eine linguistische Analyse

Erich Weinerts Parodie "Dichters Abschied" - Eine linguistische Analyse

von Martin Müller
Softcover - 9783640189595
17,95 €
  • Versandkostenfrei
Auf meine Merkliste
  • Hinweis: Print on Demand. Lieferbar in 2 Tagen.
  • Lieferzeit nach Versand: ca. 1-2 Tage
  • inkl. MwSt. & Versandkosten (innerhalb Deutschlands)

Autorenfreundlich Bücher kaufen?!

Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Germanistik - Linguistik, Note: 1,0, Universität Trier, Sprache: Deutsch, Abstract: ¿Nichts zeugt mehr für die menschliche und somit auch künstlerische Größe eines Dichters als Mut, aus seiner Schreibstube, wenn es die Not erfordert, in die politische Arena zu treten, wenn er überzeugt ist, mit seinem Wort die Leidenschaft zu Recht und Freiheit lebhafter zu entzünden, als der politische Redner oder Publizist es vermag.¿

Mit diesen Worten beschreibt Erich Weinert im Februar 1946 sein Verständnis von den Aufgaben eines Dichters. Anhand dieses Zitats wird deutlich, dass für Weinert die politische Einstellung und Agitation eines Schriftstellers eine tragende Rolle für dessen Bewertung darstellt. Bereits in der Zeit der Weimarer Republik können und wollen jedoch nicht alle schreibenden Künstler diesem Ideal Weinerts gerecht werden. Entsprechend folgt Weinerts Kritik an seinen zeitgenössischen Kollegen weniger aus Zweifeln an deren künstlerischem Potenzial als vielmehr ¿aus einer entschiedenen Ablehnung des bürgerlichen Literaturbetriebs und aus einem äußerst striktem Bemühen, die akuten, ganz aktuell genommenen Lebensinteressen des werktätigen Volkes zum unmittelbaren Maßstab aller schriftstellerischen Tätigkeit zu machen¿ . Besonders interessant sind Weinerts Wertungen über andere Dichter, da er sich trotz seiner ideellen Motivation bei der Formulierung seiner Kritik gerade literarisch-künstlerische Gattungen wie Parodie und Satire zu Nutze macht. Einer der Schriftsteller, der von einer solch kritischen Auseinandersetzung betroffen ist, heißt Gerhart Hauptmann. Mit ¿Dichters Abschied¿ parodiert Weinert formal dessen Kriegsgedichte zum Ersten Weltkrieg, behält aber inhaltlich den Bezug zur Weimarer Zeit bei. Ziel dieser Arbeit soll eine linguistische Analyse dieser politisch-ideologisch motivierten und gleichzeitig künstlerisch anspruchsvollen Parodie Erich Weinerts sein.

Details

Verlag GRIN Verlag
Ersterscheinung 20. Oktober 2008
Maße 21 cm x 14.8 cm x 0.3 cm
Gewicht 51 Gramm
Format Softcover
ISBN-13 9783640189595
Auflage 3. Auflage
Seiten 24