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Erfassung der interkulturellen Kompetenz in der Krankenpflege

Erfassung der interkulturellen Kompetenz in der Krankenpflege

von Andrea Fecher
Softcover - 9783640130825
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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Pflegewissenschaft - Sonstiges, Note: 1,0, Hamburger Fern-Hochschule, Sprache: Deutsch, Abstract: Migration und Globalisierung haben seit ca. 1955 eine zunehmend bedeutendere

Zuwanderung ausgelöst. Handelte es sich in den 50er und 60er Jahren des

vergangenen Jahrhunderts überwiegend um Arbeitsmigration durch angeworbene

Arbeitskräfte, ist das Wanderungsverhalten seit Mitte der 70er Jahre des

vergangenen Jahrhunderts in der Hauptsache gekennzeichnet durch

Familiennachzug, durch die politische und wirtschaftliche Situation in den

Herkunftsländern ¿ zu nennen sind hier u.a. Asylbewerber, Flüchtlinge und

Aussiedler aus Osteuropa ¿ sowie die Freizügigkeiten innerhalb der Europäischen

Union. Laut Statistischem Bundesamt (2007 a, S. 8)) betrug die durchschnittliche

Aufenthaltsdauer der in Deutschland lebenden Ausländer und Ausländerinnen

Ende 2005 17,3 Jahre. Ein Drittel von ihnen lebt bereits seit über 20 Jahren hier.

Die im Juni 2006 veröffentlichte kleine Volkszählung (Mikrozensus 2005) fragte

danach, wie viele Bürger mit deutschem Pass geografisch nicht deutscher

Herkunft sind, also selbst eingewandert sind oder von Einwanderern abstammen.

Dem Ergebnis zu Folge leben derzeit in Deutschland 15,3 Mio. Menschen mit

Migrationshintergrund (vgl. STATISTISCHES BUNDESAMT, 2007 a, S. 3).

Deutschland hat sich somit zu einer multikulturellen Gesellschaft entwickelt.

Diese Veränderungen in der Bevölkerungszusammensetzung haben Einfluss auf

das Gesundheitssystem. Die Zahl der Migranten und Migrantinnen als Kunden im

Gesundheitswesen nimmt rasch zu. In Zeiten einer zunehmenden Ökonomisierung

und eines zunehmenden Konkurrenzdruckes nehmen Migranten als (potentielle)

Kunden keinen unwesentlichen Platz ein. In Regionen mit einem hohen

Migrantenanteil in der Bevölkerung wird sich eine interkulturelle Orientierung

schon bald als zukunftssichernd erweisen. Der rasante Anstieg ist einerseits

begründet durch die Verschiebung der Altersstrukturen innerhalb der

Migrantenbevölkerung. Laut Prognose des Statistischen Bundesamtes wird die

Zahl der über 60-jährigen Personen mit ausländischer Herkunft bis 2010 auf 1,3

Mio. und bis 2030 auf 2,8 Mio. anwachsen (vgl. STATISTISCHES BUNDESAMT,

2007 a, S. 7). Gerade ältere Ausländer weisen ein, durch jahrelange schwere und

belastende Arbeitsbedingungen hervorgerufenes, erhöhtes Risikoprofil auf.

Dadurch kann eine hohe Hilfs- und Pflegebedürftigkeit vorausgesagt werden.

Andererseits verzeichnen in der klinischen Versorgung die Bereiche Gynäkologie

/ Geburtshilfe, sowie Pädiatrie einen sehr hohen Anteil an Migranten als Kunden.

Am Beispiel Katholisches Klinikum Mainz - Eine wissenschaftliche Studie

Details

Verlag GRIN Verlag
Ersterscheinung 11. August 2008
Maße 21 cm x 14.8 cm x 0.9 cm
Gewicht 180 Gramm
Format Softcover
ISBN-13 9783640130825
Auflage 3. Auflage
Seiten 116

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