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Beschreibung
Warum bleiben Entscheidungen aus, obwohl Zuständigkeiten klar geregelt sind, Gremien tagen und Verantwortung delegiert wird? Dieses Buch sucht die Antwort nicht bei den Personen, sondern in der Architektur der Organisation selbst. Es zeigt, unter welchen strukturellen Bedingungen Entscheidungen entstehen, Verbindlichkeit gewinnen – oder trotz intensiver Abstimmung, umfassender Dokumentation und formaler Beschlussfassung folgenlos bleiben.
Aus jahrelanger Beobachtung unterschiedlichster Organisationen entwickelt der Autor die These: Entscheidungsfähigkeit hängt nicht von Haltung oder Kompetenz der handelnden Personen ab, sondern von der Entscheidungsarchitektur der Organisationen. Ist diese dysfunktional, entsteht ein stabiler, sich selbst reproduzierender Zustand: organisationale Unwirksamkeit. Das Buch beschreibt sieben Mechanismen, mit denen Organisationen den Moment der verbindlichen Entscheidung strukturell umgehen. Ein diagnostisches Referenzwerk für Vorstände, Führungskräfte, Aufsichtsräte und Organisationsberatende, das Entscheidungsarchitekturen in Unternehmen, öffentlichen Organisationen und Nonprofit-Institutionen präzise sichtbar macht – als Grundlage für wirksame Organisationsentwicklung.
Die sieben Mechanismen der Unwirksamkeit
- Die Verantwortungsdiffusion
- Die Zeitkompensation
- Die Mandatsunschärfe
- Die Entscheidungsentkopplung
- Der Dokumentationsersatz
- Die Eskalationshemmung
- Delegation ohne Urteilsfähigkeit
Sieben Mechanismen organisationaler Unwirksamkeit
Details
| Verlag | Springer Berlin |
| Ersterscheinung | 06. November 2026 |
| Maße | 21 cm x 14.8 cm |
| Format | Softcover |
| ISBN-13 | 9783662743973 |
| Seiten | 90 |