"Einmaliges Abspielen der Platte genügt nicht": Bertolt Brechts "Lesebuch für Städtebewohner" im Kontext zu Rundfunk, Film und Roman der 20er Jahre

"Einmaliges Abspielen der Platte genügt nicht": Bertolt Brechts "Lesebuch für Städtebewohner" im Kontext zu Rundfunk, Film und Roman der 20er Jahre


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von Antonia Zentgraf

Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Deutsch - Pädagogik, Didaktik, Sprachwissenschaft, Note: 2,0, Justus-Liebig-Universität Gießen, Veranstaltung: Bertolt Brechts Lyrik, Sprache: Deutsch, Abstract: "Einmaliges Abspielen der Platte genügt nicht." - eine Erkenntnis, die Bertolt Brecht in seinem "Lesebuch für Städtebewohner" umsetzt. Dieses Zitat sagt aus, dass es nicht ausreicht, eine "Platte" nur ein einziges Mal anzuhören. Denn durch einmaliges Hören beziehungsweise Lesen besteht die Wahrscheinlichkeit, dass der Text und dessen Inhalt nicht richtig verinnerlicht werden können, nicht richtig verstanden und eventuell falsch interpretiert werden können. Dem wollte Brecht 1926/1927 zur Berliner Zeit in seinem Lesebuch entgegenwirken. Bei diesem Lesebuch handelt es sich um ein Lehrbuch für die Bewohner einer Stadt. Brecht beschreibt darin, wie man sich als Stadtbewohner zu verhalten hat - er gibt genaue Handlungsanweisungen. Beispielsweise fordert er in seinem ersten Gedicht die Städtebewohner auf, ihre Spuren zu verwischen. Jetzt stellt sich die Frage, wie sich Brechts Erkenntnis in diesem Lehr- und Lesebuch äußert. Bestehen Kontexte zu Rundfunk, Film und Roman der 20er Jahre? Können diese Medien das Textverständnis beeinflussen beziehungsweise verändern?


Tags: Schule, Lernen, Lektüren, Interpretationen, Lektürehilfen, Deutsch


Geheftet - 9783640963218
Auflage: 3. Auflage
Verlag: GRIN Publishing
Ersterscheinung: Juli 2011
ISBN-13: 9783640963218
Größe: 211 mm x 123 mm x 7 mm
Gewicht: 45 Gramm
20 Seiten
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