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Beschreibung
Die Untersuchung behandelt einen bis heute vernachlässigten, zentralen Aspekt der Geschichte des imitatio -Begriffs. Es wird gezeigt, daß sich die renaissance-humanistischen Konzepte der imitatio auctorum in enger Interdependenz und in spannungsvoller Auseinandersetzung mit dem Lebens- und Glaubensideal der imitatio Christi herausbilden. Diese Interdependenz bestimmt im 12.-16. Jahrhundert den Bedeutungs- und Gebrauchswandel der imitatio -Begrifflichkeit und der sequela -Bildlichkeit in entscheidender Weise mit. Diese neue Forschungsperspektive erlaubt es zum einen, bisher unbeachtete, wichtige Quellen und Aspekte der imitatio -Geschichte erstmals zu würdigen - Dantes "Commedia", Christine de Pizans "Chemin de long estude", Petrarcas "De vita solitaria" und "De otio religioso", die Verwendungen der imitatio -Begrifflichkeit in der rhetorischen und poetischen Bildung des 12./13. Jahrhunderts. Sie erlaubt es zum anderen, bereits vieluntersuchte Quellen und Etappen dieser Geschichte neu zu betrachten - vor allem Petrarcas "Familiarium rerum libri" und die "dispute ciceroniane" des 15./16. Jahrhunderts. Ein wichtiges Ergebnis der Untersuchung ist die historische Neubewertung der Spezifika der renaissance-humanistischen Rhetorik und Poetik.
Zur Interdependenz von 'imitatio Christi' und 'imitatio auctorum' im 12.-16. Jahrhundert
Details
| Verlag | De Gruyter |
| Ersterscheinung | 22. Februar 1996 |
| Maße | 23 cm x 15.5 cm |
| Gewicht | 400 Gramm |
| Format | Hardcover |
| ISBN-13 | 9783484522732 |
| Auflage | Reprint 2012 |
| Seiten | 184 |