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Die (Un)Gerechtigkeit einer Frauenquote in der Privatwirtschaft

Die (Un)Gerechtigkeit einer Frauenquote in der Privatwirtschaft

von Ronja Kitzenmaier
Softcover - 9783656565185
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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 1,0, Universität Stuttgart (Sozialwissenschaften), Veranstaltung: Politische Theorie, Sprache: Deutsch, Abstract: Deutsche Frauen dürfen wählen, sich bilden, arbeiten und sie sind gesellschaftlich als

auch politisch gleichgestellt - zumindest theoretisch. Vor allem in den Führungspositionen

privatwirtschaftlicher Betriebe sind Frauen selten zu finden. Dass diesem

Trend entgegenzuwirken ist, ist kaum bestreitbar. Dennoch ist die Einführung einer

gesetzlichen Frauenquote, als Maßnahme zur Gleichstellung höchst umstritten. Um

einen Überblick über die Diskussion zu erhalten, werden im zweiten Kapitel der vorliegenden

Arbeit, zunächst die Hauptargumente für und gegen die Quotierung aufgeführt.

Die mögliche Einführung einer Frauenquote kann aus unterschiedlichen Perspektiven

betrachtet werden. Sowohl rechtliche, als auch wirtschaftliche, politische

oder moralphilosophische Diskussionen sind denkbar. In der folgenden Arbeit liegt

der Fokus auf den moralphilosophischen Aspekten der Thematik. Insbesondere die

Frage nach Gerechtigkeit ist Gegenstand der Arbeit und soll anhand zweier einflussreicher

Theorien analysiert werden. Immer wieder werden in Diskussionen über die

Einführung einer Frauenquote, die Ideen großer Philosophen zitiert. Es wird mit deren

Theorien argumentiert, da sie seit vielen Jahrzehnten Gültigkeit besitzen und sich

bis heute bewährt haben. Daher ist es interessant, klassische Theorien auf aktuelle

Debatten über Gerechtigkeitsfragen, wie die der Frauenquote, anzuwenden. Der klassische

Utilitarismus nach Jeremy Bentham befasst sich unter anderem mit der Frage

nach Gerechtigkeit. Bentham versucht mit wissenschaftlichen Mitteln, ohne Berufung

auf religiöse Autoritäten oder Altbewährtes, allgemeinverbindliche Normen zu

schaffen. Im dritten Kapitel der vorliegenden Arbeit werden relevante Inhalte des

klassischen Utilitarismus erläutert und auf die Thematik der Frauenquote angewandt.

John Rawls gilt als Kritiker des Utilitarismus, dem er anfangs selbst angehörte.

Rawls entwickelt eine Theorie der Gerechtigkeit, die einen Gegenpol zum Utilitarismus

bilden sollte (vgl. Engin-Deniz 1991: 9). Im vierten Kapitel wird Rawls¿ Theorie

der Gerechtigkeit vorgestellt und auf die Frauenquote angewandt. Im fünften Kapitel

werden die Theorien und die Ergebnisse ihrer Anwendung auf die Frauenquote

schließlich miteinander verglichen und analysiert. Zuletzt wird ein Fazit gezogen um

das Herausgefundene zu ordnen und die Arbeit abzuschließen.

unter Anwendung von J. Rawls Theorie der Gerechtigkeit und J. Benthams Utilitarismus

Details

Verlag GRIN Verlag
Ersterscheinung 02. Januar 2014
Maße 21 cm x 14.8 cm x 0.3 cm
Gewicht 51 Gramm
Format Softcover
ISBN-13 9783656565185
Auflage 1. Auflage
Seiten 24