✍️ 🧑‍🦱 💚 Autor:innen verdienen bei uns doppelt. Dank euch haben sie so schon 379.645 € mehr verdient. → Mehr erfahren 💪 📚 🙏

Die Teilhabe mittel- und osteuropäischer Staaten an wirtschaftlichen Integrationsräumen, am Beispiel der Tschechischen Republik

Die Teilhabe mittel- und osteuropäischer Staaten an wirtschaftlichen Integrationsräumen, am Beispiel der Tschechischen Republik

von Gerald G. Sander
Softcover - 9783656661177
17,95 €
  • Versandkostenfrei
Auf meine Merkliste
  • Hinweis: Print on Demand. Lieferbar in 5 Tagen.
  • Lieferzeit nach Versand: ca. 1-2 Tage
  • inkl. MwSt. & Versandkosten (innerhalb Deutschlands)

Autorenfreundlich Bücher kaufen?!

Beschreibung

Wissenschaftlicher Aufsatz aus dem Jahr 2001 im Fachbereich Jura - Europarecht, Völkerrecht, Internationales Privatrecht, Eberhard-Karls-Universität Tübingen (Rechtswissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: Die politische Wende in den Jahren 1989/90 in Mittel- und Osteuropa machte den Weg für

globale Waren-, Dienstleistungs- und Kapitalströme frei. Nicht nur die zunehmende internationale

Wirtschaftsverflechtung, sondern die umfassende Denationalisierung gesellschaftlicher

Bereiche stellt die Staaten in den nächsten Jahren vor gewaltige Herausforderungen politischer,

sozialer und wirtschaftlicher Art. Die hiervon ebenso betroffenen Länder Mittel- und

Osteuropas (MOE) befinden sich zusätzlich in einer schwierigen Phase der

Systemtransformation.

Zurzeit wird die Diskussion von zwei Richtungen dominiert, welche die künftige weltpolitische

Entwicklung entweder als ¿Kampf der Kulturen¿1 oder als ¿Globalisierung¿2 begreifen.

Nach erstgenannter Ansicht zerfallen die beiden Blöcke in verschiedene Staatengruppen,

die miteinander konkurrieren und globale Auseinandersetzungen führen werden. Ausschlaggebend

für die Zusammensetzung der Bündnisse ist die Zugehörigkeit zum jeweiligen

Kulturkreis. Die zweite Strömung prognostiziert die Entstehung einer homogenen Weltgesellschaft

als Endstadium. Zunächst verläuft die Konfliktlinie jedoch zwischen den gesellschaftlichen

Gewinnern und Verlierern des globalisierten Handelns.

Beiden Zukunftsprognosen ist gemeinsam, dass nach einer Steuerungsgewalt zur Regulierung

der Wirtschafts- und Finanzströme gesucht wird, entweder als Führer einer Staatengruppe

oder zur Verminderung der sozialen Kosten, die durch die Globalisierung entstehen.

Die gesellschaftlichen Handlungszusammenhänge überschreiten zunehmend nationale Grenzen,

so dass wirksames staatliches Regieren oft nicht mehr möglich ist. Die EU stellt eine solche

Zentralgewalt zur Rückgewinnung eines wesentlichen Teils politischer Gestaltungsfähigkeit

dar, die durch die Globalisierung verloren gegangenen ist. Aufgrund der größeren Reichweite

der EG-Regulierungen kann partiell wieder eine Deckungsgleichheit mit den sozialen

Handlungszusammenhängen erreicht werden. Künftig werden deshalb weniger die Nationalstaaten

als vielmehr transnationale Organisationen weltweit agierende Akteure sein.3 Auch die

mittel- und osteuropäischen Staaten reihen sich in Integrationsräume ein, um handlungsfähig

nach innen und außen zu bleiben.

Die MOE-Staaten stehen einer völlig neuen Situation mit Entwicklungsprozessen auf

verschiedenen Ebenen gegenüber.

[...]

Details

Verlag GRIN Verlag
Ersterscheinung Juni 2014
Maße 21 cm x 14.8 cm x 0.3 cm
Gewicht 62 Gramm
Format Softcover
ISBN-13 9783656661177
Auflage 2. Auflage
Seiten 32

Schlagwörter