Das Autonome Nervensystem ist ein Multitalent, das im Verborgenen Großes für unser Wohlbefinden leistet.
Unser Körper als sicherer Ort für Resilienz und Heilung.
Die Polyvagal-Theorie eröffnet einen erweiterten Blick auf unser menschliches Sein: Sie zeigt, dass Wahrnehmen, Fühlen, Denken und Handeln nicht getrennt voneinander entstehen, sondern Ausdruck eines fortwährenden Dialogs zwischen Körper, Gehirn und sozialer Umwelt sind. Dieses Lernbuch macht die neurophysiologischen Grundlagen verständlich und verbindet sie mit therapeutischen, pädagogischen und sozialen Fragestellungen.
Anschaulich, wissenschaftlich informiert und praxisnah lädt das Lernbuch dazu ein, das Autonome Nervensystem als körperliche Grundlage sozialer Verbundenheit zu verstehen. Eine "verbundene Sicherheit" ist dabei weniger ein Zustand, der uns selbstverständlich innewohnt, als ein Prozess, der sich in Beziehung, Resonanz und Co-Regulation erst entwickelt.
"Heilung, Entwicklung, Lernen, Zusammenarbeit, all das ist nicht möglich, ohne ein Mindestmaß an empfundenen Sicherheitszuständen im eigenen Körper. Denn nur in diesem Zustand wird der soziale Raum nicht als Bedrohung, sondern als Resonanzraum für soziale Verbundenheit erfahrbar. Vielleicht ist genau das die Pointe: Dass die Polyvagal-Theorie uns nicht erklärt, wie wir besser funktionieren, sondern wie wir verbunden bleiben, auch wenn die Welt komplex, herausfordernd und widersprüchlich bleibt." - Michel Ackermann & Marvin Miles Ferrante
Wenn die Gemeinschaft als "Medizin" fungiert, kann sie Hoffnung, Wahlmöglichkeiten und Befähigung wiederherstellen - all das, was ein Trauma uns nehmen kann.
Verlags-Webseite für weitere Informationen: www.gp-probst.de
Soziale, therapeutische und pädagogische Praxis der Polyvagal-Theorie - ein Lernbuch