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Die moralische Legitimität der Selbsttötung im Diskurs der Aufklärung

Die moralische Legitimität der Selbsttötung im Diskurs der Aufklärung

von Daniel Schuch
Softcover - 9783656053040
16,95 €
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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Geschichte Europas - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Technische Universität Dresden (Institut für Geschichte), Veranstaltung: Kulturgeschichte der Selbsttötung 16-19. Jahrhundert, Sprache: Deutsch, Abstract: Der 'Selbstmord' galt im Europa der Frühen Neuzeit prinzipiell als Straftat und Sünde. Dies hatte eine lange Tradition, welche besonders durch das Christentum geprägt war und dem darin eingeschriebenen Tötungsverbot folgte: ¿Dürfen wir andere nicht tödten, so dürfen wir auch nicht Hand an uns selber legen.¿ Die Bewertung der Selbsttötung begann sich jedoch im Zeitalter der Aufklärung zu ändern. Die Freisetzung der Individuen ermöglichte einen neuen Diskurs um die Freiheit zum selbst gewählten Tod. Individualisierung, Autonomie und Selbstbestimmung konnten so auch einen positiven Bezug auf die Selbsttötung als Signatur der Freiheit zur Folge haben. Ausgehend vom Wissen über die grundlegende Ablehnung der Selbsttötung in der Frühen Neuzeit und deren Wandel während der Zeit der Aufklärung, soll in der vorliegenden Arbeit der Relation von Selbsttötung und Moral nachgegangen werden. Wurde durch den philosophischen Diskurs der Aufklärung der 'Selbstmord' zum moralisch legitimen 'Freitod'?

Details

Verlag GRIN Verlag
Ersterscheinung 11. November 2011
Maße 21 cm x 14.8 cm x 0.2 cm
Gewicht 45 Gramm
Format Softcover
ISBN-13 9783656053040
Auflage 2. Auflage
Seiten 20