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Die Lebenssituation der italischen Bauern im zweiten und ersten Jahrhundert vor Christus

Die Lebenssituation der italischen Bauern im zweiten und ersten Jahrhundert vor Christus

von Nadja Kloß
Softcover - 9783640336814
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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, Note: 1,7, Technische Universität Dresden, Veranstaltung: Die römische plebs, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Problem der altrömischen Quellenlage und damit der Quellenkritik besteht vor allem darin, dass die pontifikalen Aufzeichnungen über Inhalt und Anfang der römischen Geschichte an unheilbaren Widersprüchen leiden. So bestehen sie

hauptsächlich aus glaubwürdigen Augenzeugenberichten nach gleichzeitigen Aufzeichnungen und gehen demnach sogar zurück bis zur Vorgeschichte der römischen Gründungssage. Diese Dokumentationen enthalten neben den Magistratslisten schließlich auch, leider mangelhafte, Notizen über stadtrömische

Vorkommnisse wie Teuerung oder Kriege. Amtlichen Charakter aber jedoch hatten die zu Anfang eines jeden Jahres angelegten Kalendarien, auf denen Tag für Tag wichtige Ereignisse vom Standpunkt des Kollegiums, insbesondere diejenigen, bei

denen es amtlich beteiligt war, eingetragen wurden. Zwar waren diese in sich abgeschlossen und weder zusammenhängend, noch künstlerisch ausgestaltet, dennoch waren sie Selbstzweck, ähnlich wie die Ostertafeln der klösterlichen

Chronisten des Mittelalters. So begegnen uns diese amtlichen Beschäftigungen zuerst bei Cn. Flavius, also etwa zum Ende des vierten Jahrhunderts vor Christi Geburt, wobei auch dieser neben amtlichen Notizen sowohl private Familienaufzeichnungen, als auch Laudationen oder Elogien nutze, um eine römische Stadtchronik zu rekonstruieren. Doch ob diese Chronik oder die offizielle Publikation der Stadtchronik des Scävola wirklich veröffentlicht wurde ist fraglich, wobei Cicero2 selbst unwiderlegbar für die Existenz der Chronik spricht. In wie weit

die Stadtchronik einen geschichtlichen Wert aufweist, hängt demnach vor allem von der Beantwortung der Frage ab, wann Aufzeichnungen über die römische Urgeschichte begonnen haben. Nach vorherrschender Meinung der Historiker beginnt diese zum Ende des fünften vorchristlichen Jahrhunderts mit der

Überlieferung des gallischen Brands und Ciceros Angaben über die Ennianische Sonnenfinsternis. Im Bereich der Gutswirtschaft vor den Punischen Kriegen können wir leider kaum auf aussagekräftige Quellen zurückgreifen. Zwar gibt es ausführliche Schriften über

den Landbau vom Älteren Cato, Varro, Columella oder Palladius, doch als diese Männer ihre Schriften nach den verheerenden Kriegen verfassten, waren die Gutsbetriebe schon weithin spezialisiert.3

Details

Verlag GRIN Verlag
Ersterscheinung 06. Juni 2009
Maße 21 cm x 14.8 cm x 0.3 cm
Gewicht 56 Gramm
Format Softcover
ISBN-13 9783640336814
Auflage 2. Auflage
Seiten 28

Schlagwörter

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