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Beschreibung
Dieser birgt, so offenbart es die dadaistische Anti-Kunst, eine Fülle an Möglichkeiten, die bisher Undenkbares, Unsagbares und Unfassbares in Beziehung zueinander setzen kann – ganz nach dem Prinzip des Zufalls, der Intuition und der Spontaneität des Einzelnen und ganz entgegen der traditionellen Forderung nach dauerhafter Bedeutung und Sinnhaftigkeit der Kunst für die Allgemeinheit. Der künstlerische Ausdruck des Dadaisten steht für sein innerstes Empfinden und für sich selbst, keinesfalls aber für eine allgemeine Sehnsucht nach einem einheitsstiftenden Ideal, worauf die Moderne doch allzu gerne vertrösten wollte.
Die vorliegende Arbeit versucht eben dieses Moment der Inversion genauer zu fassen. Verschiedenen einheitsorientierten Weltordnungsmodellen des 19. Jahrhunderts stellt sie Dada als ein Phänomen gegenüber, das stattdessen für das Erleben der Vielheit im Hier und Jetzt plädiert.
Wie Dada die Kontingenz zur Weltanschauung macht
Details
| Verlag | Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften |
| Ersterscheinung | 01. Mai 2005 |
| Maße | 21 cm x 14.8 cm |
| Gewicht | 270 Gramm |
| Format | Softcover |
| ISBN-13 | 9783899755084 |
| Auflage | 1. Auflage |
| Seiten | 178 |