✍️ 🧑‍🦱 💚 Autor:innen verdienen bei uns doppelt. Dank euch haben sie so schon 431.453 € mehr verdient. → Mehr erfahren 💪 📚 🙏

Die Entwicklung des französischen Feuilletonromans im 19. Jahrhundert

Die Entwicklung des französischen Feuilletonromans im 19. Jahrhundert

von Philipp Zöllner
Softcover - 9783640542123
17,95 €
  • Versandkostenfrei
Auf meine Merkliste
  • Hinweis: Print on Demand. Lieferbar in 2 Tagen.
  • Lieferzeit nach Versand: ca. 1-2 Tage
  • inkl. MwSt. & Versandkosten (innerhalb Deutschlands)

Autorenfreundlich Bücher kaufen?!

Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Romanistik - Französisch - Literatur, Note: 1,0, Humboldt-Universität zu Berlin, Sprache: Deutsch, Abstract: Was ist ein Feuilletonroman? Diese zentrale Frage nach der Definition und Theorie des

Feuilletonromans liegt der vorliegenden Arbeit zugrunde, doch ihre Beantwortung am Anfang

würde zuviel auf einmal vorweg nehmen. Anhand seiner historischen Voraussetzungen und

Entwicklungen sollen zunächst die wesentlichen Charakteristika herausgearbeitet und

diskutiert werden. In der Conclusio soll dann der Versuch einer theoretischen

Systematisierung unternommen werden und auf eventuell auftretende Problemschwerpunkte

hingewiesen werden.

Die verwendete Periodisierung ist Lise Queffélecs Büchlein Le roman feuilleton au XIX

siècle entlehnt, wobei die Ereignisse der ¿Übergangsphase¿ (periode de transition) in den

beiden hauptsächlichen Phasen mitbehandelt werden. Die Autorin weist ihrerseits bereits auf

die Relativität einer jeden Periodisierung hin. In der Retrospektive ist es zur gängigen Praxis

geworden, Epochenphänomene, wenn möglich, in einzelne Phasen zu untergliedern, um

wesentliche Strukturen und Strömungen sichtbar zu machen und voneinander abzugrenzen.

An dieser Stelle ist jedoch Vorsicht geboten. So wie das Leben vielfältigen dynamischen

Prozessen unterliegt, sind nachträglich gezogene Periodengrenzen auch niemals starr, sondern

fließend und sollen vor allem als Orientierungshilfe dienen. Stets verschieben sie sich je nach

Blickwinkel und Fragestellung. Auch ist es nicht ratsam, kulturelle, politische oder soziale

Aspekte strikt voneinander zu trennen, da wichtige Synergieeffekte und Zusammenhänge

unterschlagen werden und einem gewissen Schematismus zum Opfer zu fallen. Das exakte

Nachzeichnen und Abgrenzen unter möglichst allen Gesichtspunkten führt von einer

unvermeidlichen Abstraktion zur ungewollten Verzerrung. Da eine absolute Periodisierung

also notwendig defizitär sein muss, soll diese im Hinblick auf das vorliegende Thema stets als

eine Möglichkeit betrachtet werden. Die zeitgeschichtliche Untersuchung beginnt im Jahre

1836 mit dem ersten veröffentlichten Feuilletonroman überhaupt und endet im Jahre 1914,

was nicht das Verschwinden des Feuilletonromans bedeutet, so doch zumindest das Ende

seiner bis dato unbestrittenen Vormachtstellung unter den Unterhaltungsmedien. Zudem ist

der Ausbruch des ersten Weltkrieges ein wohl nicht zu ignorierender Markstein in der

Menschheitsgeschichte überhaupt, weshalb auch der Feuilletonspezialist Hans-Jörg

Neuschäfer den historischen Rahmen von 1836-1914 absteckt. (Neuschäfer 1986, S. 2)

[...]

Details

Verlag GRIN Verlag
Ersterscheinung 21. Februar 2010
Maße 21 cm x 14.8 cm x 0.4 cm
Gewicht 68 Gramm
Format Softcover
ISBN-13 9783640542123
Auflage 3. Auflage
Seiten 36

Widerrufsantrag einreichen

Füllen Sie das folgende Formular aus, um Ihren Widerrufsantrag einzureichen.