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Beschreibung
Auf der Grundlage neuer Daten des Konstanzer Ungleichheitsbarometers zeigt Marius R. Busemeyer, dass die subjektiven Wahrnehmungen von wirtschaftlicher Ungleichheit und ihre politischen Folgen wichtige Bausteine dieser Erklärung sind. Menschen nehmen wirtschaftliche Ungleichheit häufig anders wahr als sie objektiv ist. Solche Wahrnehmungen prägen Einstellungen zum Sozialstaat und können sich auf politisches Vertrauen und Wahlverhalten auswirken. Besonders pessimistische Einschätzungen der eigenen wirtschaftlichen Lage und gesellschaftlicher Entwicklungen fördern politische Entfremdung und die Hinwendung zu rechtspopulistischen Parteien. Das Buch zeigt detailliert, warum wachsende Ungleichheit nicht automatisch zu mehr Unterstützung für Umverteilung führt, sondern auch zur Akzeptanz und Verfestigung bestehender Ungleichheiten beitragen kann. Zugleich entwickelt es Denk-Ansätze, um die Dynamik sich selbst verstärkender Ungleichheit zu durchbrechen.
Wie Menschen Ungleichheit wahrnehmen und welche politischen Folgen das hat
Details
| Verlag | Campus |
| Ersterscheinung | 25. Februar 2027 |
| Maße | 23 cm x 15 cm |
| Format | Paperback |
| ISBN-13 | 9783593523606 |
| Seiten | 200 |