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Der Tod in der Literatur der Jahrhundertwende

Der Tod in der Literatur der Jahrhundertwende

von Katja Grote
Softcover - 9783631304013
71,80 €
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Beschreibung

Der Tod ist ein existezielles Urphänomen. Er begrenzt alles Leben und bestimmt es gerade dadurch entscheidend mit. Vor allem in Perioden geschichtlicher Veränderungen - wie auch der Jahrhundertwende - zeigt sich in der Literatur eine starke Auseinandersetzung mit dem Tod und mit dem Umgang mit ihm. Interessanterweise spiegelt sich der Wandel der Sepukralformen um 1900, der bis zu einer Tabuisierung des Todes im gesellschaftlichen Alltag führte, auch im Wandel der Erzähltechnik und der Form eines literarischen Werkes wider. Der Frage, in welcher Weise sich die Art des Erzählens auch in der neuen Todeseinstellung reflektiert, wird durch die Analyse von Werken Schnitzlers, Thomas Manns und Rilkes nachgegegangen. Aufgrund dieser Analyse eröffnen sich neue Zusammenhänge zwischen den untersuchten Texten und Antworten auf die Frage, ob und wie sich die veränderten, «modernen» Todeserfahrungen literarisch kompensieren lassen.

Der Wandel der Todesthematik in den Werken Arthur Schnitzlers, Thomas Manns und Rainer Maria Rilkes

Details

Verlag Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Ersterscheinung 01. Juli 1996
Maße 21 cm x 14.8 cm
Gewicht 270 Gramm
Format Softcover
ISBN-13 9783631304013
Auflage 1. Auflage
Seiten 204