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Der Römische Effekt  - Warum internationale Konzerne an ihrer Größe zu Grunde gehen können

Der Römische Effekt - Warum internationale Konzerne an ihrer Größe zu Grunde gehen können

von Frank Pauer
Softcover - 9783656213277
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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation, Note: 1,7, Duale Hochschule Baden-Württemberg Mannheim, früher: Berufsakademie Mannheim (Fachrichtung Industrie), Sprache: Deutsch, Abstract: Die Größe eines Unternehmens wird heutzutage vielfach gleichgesetzt mit seinem

Erfolg. Gerade zu Beginn des Börsenbooms um 1999 vernachlässigten

Kapitalanleger und Analysten die altbewährten Erfolgskennzahlen wie Kapital- und

Umsatzrendite oder Kurs-Gewinn-Verhältnis (ein Grund dafür mag gewesen sein,

dass viele der hochgelobten Unternehmen überhaupt keine Gewinne

erwirtschafteten). Ein Großteil der Anleger verteilte sein Geld nach dem Prinzip

¿Zukunftshoffnung¿. Nicht mehr die aktuelle Situation eines Unternehmens sondern

nur noch sein Zukunftspotential spielten bei der Auswahl einer geeigneten

Kapitalanlage eine Rolle.1 Die aufgrund ihres Zukunftspotentials positiv bewerteten

Unternehmen lassen sich dabei in zwei große Gruppen einteilen:

1. Die sogenannten ¿dot-com Unternehmen¿, denen aufgrund ihrer technischen

Innovationen (zum Beispiel Biotechnologie) oder Geschäftstätigkeit im Internet

(zum Beispiel Internet-Suchmaschinen) hohe Wachstumsraten und Umsätze

in der Zukunft a ttestiert wurden

2. Traditionelle Unternehmen der sogenannten ¿old economy¿, deren Ziel es war,

durch eine expansive Fusionspolitik an marktbeherrschender Größe zu

gewinnen

Gehörte man in Zeiten des Börsenbooms zu einer dieser Gruppen, war es recht

wahrscheinlich, dass der Börsenkurs in teilweise rational nicht mehr zu

rechtfertigende Höhen schnellte.

Nachdem der überhitzte Börsenmarkt 2001 zusammenbrach, erkannte man, dass ein

¿.com¿ als Namenszusatz noch lange nicht ausreicht, um Gewinne zu generieren

oder einen nachhaltigen Unternehmenswert zu schaffen. Anleger und Analysten

erkannten, dass es eines erfolgreichen Geschäftsmodells bedurfte und dass die

altbewährten Kennzahlen auch auf diese neue Form der Unternehmen anzuwenden sind um das angelegte Kapital nicht zu verlieren. Seitdem ist ein ¿.com¿ eher ein

Nach- als ein Vorteil auf dem Börsenmarkt.

Anders die aggressiv wachsenden Unternehmen der ¿old economy¿, deren

Börsenkurse während des Booms aufgrund des vermeintlichen Zukunftspotentials

ihrer angestrebten Größe ebenfalls in die Höhe schnellten. Obwohl auch diese Kurse

nach dem Platzen der Börsenblase größtenteils haltlos in die Tiefe stürzten und

Milliarden Euro Anlegerkapital vernichteten, wird das Streben nach Größe auf dem

Aktienmarkt immer noch positiv bewertet. Regelmäßig werden Akquisitionen großer

Unternehmen mit einem Anstieg des Aktienkurses belohnt. [...]

1 Vgl. T. Copeland u.a. (2000), S. 7f.

Details

Verlag GRIN Verlag
Ersterscheinung 11. Juni 2012
Maße 21 cm x 14.8 cm x 0.2 cm
Gewicht 45 Gramm
Format Softcover
ISBN-13 9783656213277
Auflage 3. Auflage
Seiten 20

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