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Der Rational-Choice-Ansatz - kritisch betrachtet

Der Rational-Choice-Ansatz - kritisch betrachtet

von Michaela Walther
Softcover - 9783640348206
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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Soziologie - Klassiker und Theorierichtungen, Note: 1,0, Universität Augsburg, Veranstaltung: Einführung in soziologische Theorien, Sprache: Deutsch, Abstract: Wer die Wahl hat ¿ hat die Qual. Eine Redensart, die man immer wieder hört. Oft muss

der Mensch im Leben eine Wahl treffen. Wie der Mensch letztlich zur Entscheidung

gelangt, damit setzt sich unter anderem auch die Theorie der rationalen Wahl

auseinander, sie versucht ¿(¿) sozialwissenschaftlich relevante Ereignisse auf die

Mikrostrukturen des Handelns zurückzuführen¿, (vgl. Schmidt, S. 22). ¿Im Kern der

Rational-Choice-Erklärung sozialer Prozesse steht die Erklärung des Handelns von

Akteuren¿, (Esser, S. 20). Ausgangspunkt ist dabei die Annahme, dass die Handlungen

rational handelnder Akteure die Phänomene der Sozialwelt bestimmen, wobei den

Akteuren unterstellt wird, sie wählten eine bestimmte Alternative, weil sie ¿ vereinfacht

ausgedrückt ¿ den maximalen Nutzen erwarten lässt. Der Rational-Choice-Ansatz

tauchte in den 1980er Jahren auf und lässt sich auf keinen Hauptvertreter zurückführen.

Die ¿Familie der Rational Choice-Theorien¿, wie es Schmidt benennt, gliedert sich im

Wesentlichen in zwei Theorievarianten: In die Nutzentheorie und in die Spieltheorie,

wobei ¿ kurz gesagt - erstere Anwendung findet in Situationen strategischer

Unabhängigkeit und letztere bei Situationen mit strategischer Interpendenz, (vgl.

Schmidt, S. 22).

In dieser Arbeit werde ich zunächst auf die Ursprünge der Theorie der Rationalen Wahl

verweisen. Es soll das Bild des homo oeconomicus skizziert werden, das seine

realitätsnähere Weiterentwicklung im ¿RREEMM¿ Modell nach Lindenberg findet.

Anhand der Theorie von Elster soll anschließend dargelegt werden, welche

Beschränkungen ¿ abgesehen von Grenzen der äußeren Umwelt - rationales Handeln im

Akteur selbst finden kann, womit aufgezeigt wird, dass Rationalität immer auch ein

Stück weit ein relativer Begriff ist, der vom Akteur selbst abhängt und sich nur mit

Mühe in ein wissenschaftlich berechenbares Schema einordnen lässt. In Form des

Gefangenendilemmas soll ein Einblick in die Spieltheorie gewährt werden. Bevor ich

schließlich auf die Kritik zum Ansatz der Rationalen Wahl eingehe, werde ich die

Anwendung der Rational-Choice-Theorie in der Familiensoziologie aufzeigen.

Details

Verlag GRIN Verlag
Ersterscheinung 17. Juni 2009
Maße 21 cm x 14.8 cm x 0.3 cm
Gewicht 51 Gramm
Format Softcover
ISBN-13 9783640348206
Auflage 2. Auflage
Seiten 24

Schlagwörter