✍️ 🧑‍🦱 💚 Autor:innen verdienen bei uns doppelt. Dank euch haben sie so schon 418.243 € mehr verdient. → Mehr erfahren 💪 📚 🙏

Der Ostrakismos des Hyperbolos ca. 416 v. Chr.

Der Ostrakismos des Hyperbolos ca. 416 v. Chr.

von David Honka
Softcover - 9783640306039
17,95 €
  • Versandkostenfrei
Auf meine Merkliste
  • Hinweis: Print on Demand. Lieferbar in 2 Tagen.
  • Lieferzeit nach Versand: ca. 1-2 Tage
  • inkl. MwSt. & Versandkosten (innerhalb Deutschlands)

Autorenfreundlich Bücher kaufen?!

Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, Note: 1,3, Humboldt-Universität zu Berlin (Institut für Geschichtswissenschaften), Veranstaltung: Politische Prozesse im klassischen Athen, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Darstellung hat den Ostrakismos des Hyperbolos um 416 v. Chr. zum Gegenstand.

Mit Plutarch, als unsere Hauptquelle ist zwar eine vergleichsweise ausführliche Darlegung der Gründe, warum es zu einem Ostrakismos kam und unter welchen Umständen dieser ablief, gegeben, doch liegt seiner Darstellung das Problem verschiedener Versionen zugrunde. Neben Plutarch sind des vor allem die Komödiendichtungen (Aristophanes und Platon), die uns ein Bild von Hyperbolos geben. Thukydides¿ Beitrag hierzu ist knapp, bietet aber für zusammenhängende Dinge aufschlussreiches.

Aufschlussreiche Informationen geben auch die gefundenen Scherben her. Dadurch lässt sich die breite Palette an beteiligten Personen herauslesen, was ferner Indizien für die Abschätzung der Größenordnung einer Stimmenmehrheit bereithält.

Die Arbeit will im wesentlichen vier Akzente setzen:

(1) Zunächst sind Ausführungen zu Hintergrund und Ablauf der Ostrakophorie des Hyperbolos unerlässlich.

(2) Im Weiteren erfolgt eine Einschätzung der potentiellen ¿Kandidaten¿; die Kennzeichnung deren politische Motivierungen trägt mit dazu bei, die näheren Umstände zu erhellen und ursächliche Spuren aufzudecken, die zu Klärung der Fragen beitragen, weshalb es zu einem Ostrakismos kam, warum es Hyperbolos traf und im weiteren Sinne warum dies der vermeintlich letzte Ostrakismos gewesen war.

(3) Diesem Verständnis nach wird ein Licht geworfen auf die enge Verzahnung von Politik und Gesellschaft Athens in dieser Zeit. So wird die von Plutarch genannte Vereinigung der Anhängerschaften von Alkibiades und Nikias bzw. (nach der anderen Version von Plutarch) Phaiax auf ihre Bedeutung für den politischen Entscheidungsprozess bei der Ostrakisierung hin untersucht. Es ist dabei zu hinterfragen, wieweit von einer Beurteilung der Anhängerschaften als organisierte politische Gruppierungen die Rede sein kann, welche die Entscheidung bei der Ostrakophorie zu ihren Gunsten herbeiführen konnten, d.h. eine Stimmenakkumulation zu bewirken, die mehrheitlich gegen Hyperbolos gerichtet waren.

(4) Schließlich soll deutlich gemacht werden, dass der Ostrakismos als politische Institution bedeutungsrelevante Bezüge für das Selbstverständnis der athenischen Demokratie bereithält. Diese Bedeutungsmuster werden durch die Herausschälung der Ursachen, warum nach Hyperbolos niemand mehr ostrakisiert wurde ¿ der Ostrakismos wurde formell nicht abgeschafft ¿ offen gelegt.

Details

Verlag GRIN Verlag
Ersterscheinung 21. April 2009
Maße 21 cm x 14.8 cm x 0.3 cm
Gewicht 51 Gramm
Format Softcover
ISBN-13 9783640306039
Auflage 2. Auflage
Seiten 24

Schlagwörter