✍️ 🧑‍🦱 💚 Autor:innen verdienen bei uns doppelt. Dank euch haben sie so schon 431.453 € mehr verdient. → Mehr erfahren 💪 📚 🙏

Der Fürstenhof als Literaturzentrum

Der Fürstenhof als Literaturzentrum

von Claudia Gilbers
Softcover - 9783656013280
17,95 €
  • Versandkostenfrei
Auf meine Merkliste
  • Hinweis: Print on Demand. Lieferbar in 5 Tagen.
  • Lieferzeit nach Versand: ca. 1-2 Tage
  • inkl. MwSt. & Versandkosten (innerhalb Deutschlands)

Autorenfreundlich Bücher kaufen?!

Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 1999 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Note: 2, Universität Bielefeld (Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft), Veranstaltung: Seminar: Einführung in die ältere deutsche Literatur, Sprache: Deutsch, Abstract: Im 12. und 13. Jahrhundert entwickelte sich an den großen Fürstenhöfen eine völlig neue Gesellschaftskultur, die auch eine neue Form der Literatur hervorbrachte. An den großen Höfen entstand ein reger Literaturbetrieb. Die Fürsten selbst wurden zu Gönnern und Mäzenen dieser neuen Dichtung.

In der Zeit vor der höfischen Dichtung gab es nur kirchliche Gebrauchsliteratur, die von Geistlichen verfasst wurde. Ansonsten existierten nur mündliche Überlieferungen aus dem Bereich der Heldendichtung sowie Tanzlieder und Spruchdichtung. Diese weit verbreiteten Überlieferungen wurden auch bewahrt, als bereits schriftlich fixierte Literatur vorhanden war, Mündlichkeit und Schriftlichkeit liefen dann parallel.

Wichtig ist auch, sich den Bildungsstand der höfischen Zeit vor Augen zu führen. Die Fürsten waren fast immer Analphabeten, nur adelige Frauen erhielten Bildung und konnten oft lesen und schreiben.

Diese Arbeit soll in einem ersten Schritt die Voraussetzungen für den Literaturbetrieb an den Fürstenhöfen darstellen. Dabei muss bedacht werden, dass diese Entwicklung nicht immer so gerade verlief, wie es hier beschrieben wird. Einige Entwicklungslinien blieben z.B. auch noch fruchtbar, als schon längst eine Weiterentwicklung eingesetzt hatte. Dies wird hier aber nicht vertieft.

In einem zweiten Schritt soll dann beschrieben werden, wie der Literaturbetrieb am Fürstenhof organisiert war. Es gilt u.a. zu klären, welche Motive die fürstlichen Gönner und Mäzene hatten, diese neue Literatur zu fördern und sie sogar in Auftrag zu geben. Daneben sollen einige wichtige Fürstenhöfe und Gönner genannt werden. Am Schluss dieses Kapitels soll in kurzer Form die Rezeption und Verbreitung der höfischen Literatur geklärt werden.

Details

Verlag GRIN Verlag
Ersterscheinung 25. September 2011
Maße 21 cm x 14.8 cm x 0.2 cm
Gewicht 45 Gramm
Format Softcover
ISBN-13 9783656013280
Auflage 2. Auflage
Seiten 20

Widerrufsantrag einreichen

Füllen Sie das folgende Formular aus, um Ihren Widerrufsantrag einzureichen.