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Der Ermessensspielraum als Praxisproblem der kommunalen Sozialarbeit

Der Ermessensspielraum als Praxisproblem der kommunalen Sozialarbeit

von Thorsten Lemmer
Softcover - 9783640814909
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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Soziale Arbeit / Sozialarbeit, Note: 1,3, Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg (Sozialpädagogik), Veranstaltung: Methoden, Arbeitsfelder und Institutionen der Sozialpädagogik, Sprache: Deutsch, Abstract: Ziel dieser Arbeit ist es, am Beispiel einer typischen Behördenstruktur einer 100.000-Einwohner-

Stadt zu untersuchen, in welcher Form der theoretische Anspruch des Bundessozialhilfegesetzes

(BSHG) in der praktischen Wirklichkeit realisiert wird und inwieweit die Praxis der Sozialarbeit

zu diesbezüglichen Problemen führen kann. Aufgrund der Vielfalt der in diesem Zusammenhang

auftauchenden Fragestellungen habe ich mich bei dieser Arbeit auf eine Maßgabe der

gesetzlichen Rahmenbedingungen konzentriert, die mir als besonders problematisch erscheinen.

Zur Untersuchung habe ich das Sozialamt der Stadt Iserlohn am Rande des Ruhrgebietes

herangezogen. In den Problemgruppen kommunaler Arbeit kann diese hinsichtlich Ausländeranteil,

Arbeitslosenquote und Kriminalitätsrate als im Durchschnitt liegend und damit

repräsentativ angesehen werden.1

Ein immer wieder auftauchendes Problemfeld in der Durchführung kommunaler Sozialarbeit

stellt die Anwendung gesetzgeberischer Regeln dann auf, wenn dabei den handelnden Akteuren

für seine Entscheidung vom Gesetzgeber ein Ermessensspielraum eingeräumt wird.2 Dies ist bei

der Sozialarbeit aufgrund der qua Gesetz geforderten Berücksichtigung der Besonderheiten des

Einzelfalls (§ 3 BSHG, Sozialhilfe nach der Besonderheit des Einzelfalles) jedoch

unumgänglich. Ich werde in den folgenden Erläuterungen nach einer kurzen Darstellung der

gesetzlichen Grundlagen anhand von negativen und positiven Beispielen aus den drei Aufgabenfeldern

Verwaltungskooperation, Beihilfegewährung und Persönliche Hilfe exemplarisch

darstellen, wie sich der Ermessensspielraum in der Praxis der Sozialarbeit konkret äußert. Dabei

ist es wichtig zu erwähnen, dass die im folgenden beschriebenen Fallbeispiele von mir

ausgewählte Fallbeispiele sind, die wegen ihrer Deutlichkeit hohen Erklärungscharakter besitzen

und dabei gleichzeitig repräsentativ für viele andere stehen.

Details

Verlag GRIN Verlag
Ersterscheinung 10. Februar 2011
Maße 21 cm x 14.8 cm x 0.3 cm
Gewicht 51 Gramm
Format Softcover
ISBN-13 9783640814909
Auflage 2. Auflage
Seiten 24