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Das Völkerschlachtdenkmal in Leipzig

Das Völkerschlachtdenkmal in Leipzig

von Laura Endrizzi
Softcover - 9783656946083
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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Geschichte - Allgemeines, Note: 1,3, Universität Vechta; früher Hochschule Vechta (Institut für Geistes- und Kulturwissenschaften - Abteilung für Kulturgeschichte und vergleichende Landesforschung), Veranstaltung: GS-9.1: Denkmäler im Kaiserreich, Sprache: Deutsch, Abstract: Viele Denkmäler und Monumentalbauten haben einen durch historische Kriegsereignisse geprägten Hintergrund, wie zum Beispiel das Hermannsdenkmal im Teutoburger Wald, das Niederwalddenkmal oder das Völkerschlachtdenkmal in Leipzig, welches mit seinen 91 Metern Höhe das größte und massigste Nationaldenkmal Europas ist.

Dieses Kriegerdenkmal soll an die Völkerschlacht des Jahres 1813 erinnern, bei welcher sich napoleonische Truppen und Koalitionstruppen gegenüberstanden. Es handelt sich hier

zugleich um ein National- und Kriegsdenkmal. Als Nationaldenkmal bezieht sich das Völkerschlachtdenkmal auf die ganze Nation, es will einem bestimmten Ereignis, nicht nur

einer Person oder Personengruppe, Dauer verleihen. Die Geschichte des Nationaldenkmals setzt in Deutschland 1787 mit dem zunächst gescheiterten Projekt eines Denkmals für

Friedrich den Großen ein. Gebaut wurde es erst nach 1840 und schließlich 1851 eingeweiht.

Die eigentliche Blütephase des nationalen Monuments beginnt jedoch erst zwei Jahrzehnte nach der Reichsgründung 1870/71 in der Herrschaftszeit Willhelm II.3 Die Katastrophe des

Ersten Weltkriegs und die Niederlage Deutschlands brachten es mit sich, dass die nationalen Denkmäler nach 1918 immer auch Kriegsdenkmäler waren und umgekehrt. Die Zahl der

Totenmale für gefallende Krieger nahm kontinuierlich zu, dabei trat die nationale Identitätsforderung in den Vordergrund. Seit dem Massensterben des zweiten Weltkriegs und der Massenvernichtung in nationalsozialistischen Konzentrationslagern schwand allerdings

die politische Funktionsbestimmung der Denkmäler.

Details

Verlag GRIN Verlag
Ersterscheinung 30. April 2015
Maße 21 cm x 14.8 cm x 0.2 cm
Gewicht 40 Gramm
Format Softcover
ISBN-13 9783656946083
Auflage 1. Auflage
Seiten 16

Schlagwörter