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Das Verhältnis von EU und Kirche am Beispiel der Diskussion über Gottesbezug im EU-Verfassungsvertrag

Das Verhältnis von EU und Kirche am Beispiel der Diskussion über Gottesbezug im EU-Verfassungsvertrag

von Nadja Berseck
Softcover - 9783640261505
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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Europäische Union, Note: 1,0, Universität Passau (Lehrstuhl für Moraltheologie), Veranstaltung: Politische Religion - religiöse Politik, Sprache: Deutsch, Abstract: Im ersten Teil der Arbeit wird zunächst ein Überblick über die aktuelle Lage der Religion in

Europa gegeben. Auf dieser Basis wird dann versucht das Verhältnis zwischen der EU und

Kirche aus den jeweiligen Sichtweisen zu bestimmen. Der nächste Teil des zweiten

Abschnitts beschäftigt sich mit der Frage nach den Möglichkeiten zur Bildung einer

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europäischen Identität und dem Beitrag der Kirchen zur kollektiven Identität der EU.

Grundlage hierfür ist die Feststellung, dass die Europäische Union mehr als fünfzig Jahre

nach ihrer Gründung nicht mehr nur eine Wirtschaftsgemeinschaft ist, sondern sie ist heute

im Besonderen eine Wertegemeinschaft. Werte begründen Identitäten. Aus historischer

Perspektive haben neben den politischen Werten der Friedensicherung und der

Wohlstandsförderung im Wesentlichen religiöse Werte, insbesondere das Christentum, die

Werte-Identität des europäischen Kontinents geprägt, dies wird im letzten Punkt des zweiten

Abschnitts verdeutlicht. Danach richtet sich der Blick auf den Vertrag von Lissabon und die

Gottesfrage: Wie ist der Vertrag von Lissabon entstanden? Auf Basis welcher Traditionen

wurde die Diskussion um den Gottesbezug in der Präambel geführt? Welche Interessen

verfolgten die kirchenpolitischen Akteure und wie gestaltete sich ihr Engagement? Und

schließlich: Was ist das Verhandlungsergebnis und wie ist es aus kirchenpolitischer Sicht zu

bewerten? Inwieweit liefert der Vertrag von Lissabon einen Beitrag zur Schaffung einer

europäischen Identität? Auf diese Fragen soll der letzte Abschnitt Antworten liefern.

Bei den Forschungsarbeiten, die sich mit der Thematik Kirche und EU beschäftigten, bildeten

vor allem zwei Richtungen die literarische Grundlage dieser Arbeit: Zum einen Analysen, die

die christliche Werte als Wurzeln Europas und den Beitrag der Kirche zur Schaffung einer

europäischen Identität darstellen. Dazu gehören vor allem Werke von Habermas,

Huntington, Neisser und Tibi sowie das Buch ¿Ein christliches Europä von J.H.H. Weiler.

Zum anderen Abhandlungen, die sich auf die Erwähnung des christlichen Erbes oder Gottes

in der europäischen Verfassung bzw. den späteren Vertrag von Lissabon konzentrieren.

Aufgrund der relativen Aktualität dieses Themas liegen dazu eine Vielzahl von kirchlichen

Dokumenten und wissenschaftlichen Beiträgen vor. Hauptgrundlage für diese Arbeit bildete

das Buch Michael H. Weningers ¿Europa ohne Gott?¿, ein Fachaufsatz Felix Leinemanns mit

dem Titel ¿Brennpunkte der europäischen Verfassungsdebatte aus kirchlicher Sicht¿ sowie

Julia Sauers Beitrag ¿Sag Europa, wie hast düs mit der Religion?¿.

Details

Verlag GRIN Verlag
Ersterscheinung 07. Februar 2009
Maße 21 cm x 14.8 cm x 0.4 cm
Gewicht 68 Gramm
Format Softcover
ISBN-13 9783640261505
Auflage 2. Auflage
Seiten 36

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