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,Das Risiko der Lächerlichkeit' - Helmuth Plessners Konzept von menschlicher Würde

,Das Risiko der Lächerlichkeit' - Helmuth Plessners Konzept von menschlicher Würde

von Anja Kegel
Softcover - 9783656047872
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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 1,7, Universität Potsdam, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Begriff Würde bzw. Menschenwürde ist heutzutage jedem geläufig. Was aber genau

sich hinter dem Termini Würde verbirgt und welche Rolle sie in und für die Moderne

spielt, soll Thema dieser Hausarbeit sein.

Im Allgemeinen bezeichnet die Würde eine bestimmte Eigenschaft des Menschen, eine

besondere gesellschaftliche Stellung oder eine besondere Seinbestimmung inne zu haben.

Dieses Charakteristikum beruht u.a. auf besondere moralische Handlungen oder

äußert sich in Form der Ausübung eines hohen Amtes. Der Wert der Würde liegt im

Inneren der Person selbst. Die Menschenwürde wiederum meint, dass jeder Einzelne

allein wegen seiner bloßen Existenz einen eigenen inneren Wert besitzt, den er weder

verlieren, noch der ihm wieder genommen werden kann.

Beinahe alle liberalen Demokratien erkennen heutzutage die Menschenwürde implizit

an. In der deutschen Verfassung wird sie beispielsweise als oberstes Prinzip der Verfassungsordnung

verwendet. Hier heißt es: ¿Die Würde des Menschen ist unantastbar¿.

Woher jedoch stammt diese Wendung ursprünglich? Vielen ist nicht bekannt, dass der

Urheber der Formulierung des Artikel 1 im deutschen Grundgesetz der Philosoph Helmuth

Plessner ist (vgl. Schmölders 2002: 212). Bereits 1924 hat sich Plessner in seinem

Werk ¿Grenzen der Gemeinschaft¿ mit der Politisierung der Gemeinschaft sowie der

Rolle der Gesellschaft beschäftigt und eindeutig herausgearbeitet, warum gerade die

Würde eine entscheidende Rolle für das Individuum spielt. Ihm ¿ging es um die unverbrüchliche

dialektische Verbindung von Gemeinschaft und Gesellschaft als Verwirklichungsweisen

sozialen Daseins, um die Bestreitung möglicher Vereinseitigung des Gemeinschaftsideals,

den Nachweis also der Unaufhebbarkeit der Öffentlichkeit, der Distanzen,

der Diplomatie, von Gewalt und Macht im zwischenmenschlichen Verkehr¿

(Plessner 2001: 177f.).

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich einerseits mit Plessners Konzept von menschlicher

Würde sowie seiner Interpretation der Seele, aber auch mit den positiven Grenzen

der Gemeinschaft. Ferner geht es darum, darzustellen, welche Rolle die Menschenwürde

in der Moderne spielt.

Details

Verlag GRIN Verlag
Ersterscheinung 07. November 2011
Maße 21 cm x 14.8 cm x 0.3 cm
Gewicht 62 Gramm
Format Softcover
ISBN-13 9783656047872
Auflage 2. Auflage
Seiten 32