✍️ 🧑‍🦱 💚 Autor:innen verdienen bei uns doppelt. Dank euch haben sie so schon 445.757 € mehr verdient. → Mehr erfahren 💪 📚 🙏

Das Mängelwesen bei Arnold Gehlen und Herder. Eine Gegenüberstellung

Das Mängelwesen bei Arnold Gehlen und Herder. Eine Gegenüberstellung

von Luise Viktoria Ruß
Softcover - 9783668226746
17,95 €
  • Versandkostenfrei
Auf meine Merkliste
  • Hinweis: Print on Demand. Lieferbar in 2 Tagen.
  • Lieferzeit nach Versand: ca. 1-2 Tage
  • inkl. MwSt. & Versandkosten (innerhalb Deutschlands)

Autorenfreundlich Bücher kaufen?!

Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Philosophie - Praktische (Ethik, Ästhetik, Kultur, Natur, Recht, ...), Note: 1,3, FernUniversität Hagen (Philosophisches Institut), Veranstaltung: Praktische Kulturphilosophie, Sprache: Deutsch, Abstract: Neben den ¿Gründervätern¿ der modernen philosophischen Anthropologie Scheler und Plessner, entwickelte Arnold Gehlen die These vom Menschen als Mängelwesen, welches ihm zufolge aufgrund seiner angeborenen Ausstattung eine Ausnahme unter allen Lebewesen darstellt. Gehlen formulierte seine These in Anlehnung antiker Vorbilder, darunter Anaxagoras und Platon, welche sich eingehend mit der Rolle des Menschen im Tierreich auseinandersetzten. Obwohl Scheler, Plessner und Gehlen gemeinsam in der Biologie eine Begründung für das menschliche Wesen sehen, stellt Gehlen bei seinem Denkansatz die Defizite des Menschen gegenüber dem Tier in seinen Betrachtungsmittelpunkt.

Im Mittelpunkt Gehlens These steht der Schlüsselterminus des Mängelwesens. Diese These vom Menschen als Mängelwesen soll als Untersuchungsgegenstand in der vorliegenden Arbeit herangezogen werden. Neben den Konsequenzen, welche sich unweigerlich daraus ableiten und formulieren lassen, soll die Entwicklungsgeschichte, ausgehend von Johann Gottfried Herder, dargestellt werden. Herder, der mit seiner 1772 erschienenen Abhandlung über den Ursprung der Sprache das Stichwort vom Menschen als Mängelwesen vorgibt, dient Gehlen als Vorläufer. Er wies darin auf die Tatsache hin, ¿Daß der Mensch den Thieren an Stärke und Sicherheit des Instinktes weit nachstehe¿ , war jedoch zeitgleich davon überzeugt, dass Lücken und Mängel doch nicht den Charakter seiner Gattung bilden können.

Dieser ¿Keim zum Ersatze¿, wie Herder konstatiert, führt bei beiden Philosophen zu teils gemeinsamen, aber auch konträren, sich daraus ableitenden Denkansätzen. Inwiefern Gehlen Herders ursprüngliche Idee des Mängelwesens übernimmt, weiterdenkt oder korrigiert soll als Fragestellung die folgenden Kapitel begleiten und in einer abschließenden Gegenüberstellung sein Fazit finden.

Gliederung:

1. Vorbemerkungen zur philosophischen Anthropologie

2. Der Mensch als Mängelwesen

2.1 Das Mängelwesen bei Herder

2.1.1 Vernunft und Verstand als Kompensation

2.1.2 Die Sprache

2.1.3 Die Schule als Konsequenz des menschlichen

Instinktmangels

2.2 Weiterführende Gedanken Gehlens

2.2.1 Das organische Mängelwesen

2.2.2 Das Instinkt Mängelwesen

2.2.3 Entstehung des Mängelwesens

2.3 Gehlens Handlungstheorie

2.4 Gehlens Institutionenlehre

2.5 Der kulturschaffende Mensch

3. Herder und Gehlen ¿ Eine Gegenüberstellung

4. Literaturverzeichnis

5. Quellen

Details

Verlag GRIN Verlag
Ersterscheinung 22. Juni 2016
Maße 21 cm x 14.8 cm x 0.3 cm
Gewicht 56 Gramm
Format Softcover
ISBN-13 9783668226746
Auflage 5. Auflage
Seiten 28

Schlagwörter

Widerrufsantrag einreichen

Füllen Sie das folgende Formular aus, um Ihren Widerrufsantrag einzureichen.