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Das Konzept des demonstrativen Konzepts

Das Konzept des demonstrativen Konzepts

von Cyrill Mamin
Softcover - 9783640230235
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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Psychologie - Forensische Psychologie, Strafvollzug, Note: 1.0, Humboldt-Universität zu Berlin (Institut für Philosophie), Veranstaltung: Current Issues in Philosophy and Neuroscience, Sprache: Deutsch, Abstract: Muss man, um zu beschreiben, wie eine Person etwas wahrnimmt, auf Konzepte

zurückgreifen, die diese Person besitzt? Das ist die Frage, um die es in

der Debatte zwischen Konzeptualisten und Nichtkonzeptualisten geht. Beide

gehen davon aus, dass Wahrnehmung einen Inhalt hat, der wahr oder falsch

sein kann. Jedoch ist umstritten, ob dieser Inhalt eine Funktion der Konzepte

ist, die eine Person besitzt. Ein Beispiel soll das Problem veranschaulichen:

Meine Mutter steht im Garten vor einem Kirschbaum und nimmt diesen

Baum wahr. Ich möchte beschreiben, was genau meine Mutter wahrnimmt.

Dazu sollte ich mich möglichst genau in die Wahrnehmungsperspektive meiner

Mutter versetzen, also zu beschreiben versuchen, wie sie die Welt wahrnimmt. Muss ich für eine solche Beschreibung davon ausgehen, dass meine

Mutter das Konzept eines Kirschbaums besitzt? Wenn ich ein Konzeptualist

bin, dann würde ich dies bejahen: Ich kann nur dann über meine Mutter

sagen, dass sie einen Kirschbaum wahrnimmt, wenn sie weiss, was ein

Kirschbaum ist. Als Nichtkonzeptualist hingegen würde ich sagen, dass es

keine Rolle spielt was meine Mutter für Konzepte hat. Sie kann denselben,

spezischen Wahrnehmungsinhalt beim Betrachten des Baumes haben wie

ich, obwohl ich das Konzept "Kirschbaum" besitze, sie aber nicht.

Die Debatte um nichtkonzeptuelle Wahrnehmungsinhalte

Details

Verlag GRIN Verlag
Ersterscheinung 14. Dezember 2008
Maße 21 cm x 14.8 cm x 0.3 cm
Gewicht 62 Gramm
Format Softcover
ISBN-13 9783640230235
Auflage 3. Auflage
Seiten 32