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Das ILO-Zwangsarbeitsverbot in der globalisierten Wirtschaft

Das ILO-Zwangsarbeitsverbot in der globalisierten Wirtschaft

von Julia Drubel
Softcover - 9783658389802
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Beschreibung

In diesem Buch wird untersucht, warum Staaten die Norm zum Verbot von Zwangsarbeit nicht oder nur unzureichend verwirklichen. Weltweit arbeiten 16 Millionen Menschen in privatwirtschaftlichen Zwangsarbeitsverhältnissen. Diese anhaltend hohe Zahl legt die Vermutung nahe, dass die Nichteinhaltung relevanter Instrumente der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) verbreitet und teilweise schwerwiegend ist. Empirisch befasst sich die Analyse mit dem internationalen Arbeitsrechtsregime der ILO, der globalen politischen Ökonomie von Zwangsarbeit und normativer Lokalisierungsprozesse. Die Autorin untersucht dafür transnationale Arbeitsmärkte im Kontext globaler Unternehmensstrategien (Offshoring, Outsourcing) und globaler (Im)mobilitäten (Migration, Investitionen und die dazugehörigen Raumpolitiken). Diese sind für die Region Zentralasien detailliert herausgearbeitet. Es können drei Gründe für die Nichtverwirklichung des Zwangsarbeitsverbots identifiziert werden: fehlerhafte Übersetzungnormativer Gehalte in Gesetzestexte, Normkonkurrenzen und Normkoproduktionen. Diese Variablen entfalten Wirkung über Verantwortungskontestationen und Ressourcenallokationen des ILO-Arbeitsrechtsregimes.

Zu den Grenzen der Wirksamkeit einer Norm

Details

Verlag Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
Ersterscheinung 27. September 2022
Maße 21 cm x 14.8 cm
Gewicht 476 Gramm
Format Softcover
ISBN-13 9783658389802
Auflage 1. Aufl. 2022
Seiten 344

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