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Darstellung Herders Kulturkonzeptes in der Primärliteratur und in der Sekundärliteratur: "Kulturrelativist" oder "Rassist"?

Darstellung Herders Kulturkonzeptes in der Primärliteratur und in der Sekundärliteratur: "Kulturrelativist" oder "Rassist"?

von Adem Özcan
Softcover - 9783640206940
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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Ethnologie / Volkskunde, Note: 1,0, Ruhr-Universität Bochum (Fakultät für Sozialwissenschaften), Veranstaltung: Seminar Sozialanthropologie I , Sprache: Deutsch, Abstract: Gegenstand dieser schriftlichen Ausarbeitung wird der Vergleich zwischen der Primärliteratur

und der Sekundärliteratur über Herders Kulturkonzeptes sein. Dabei soll die

Frage erörtert werden, ob Herder eher ein Kulturrelativist oder Rassist ist. Es besteht

aber auch die Möglichkeit, dass Herder eine Mischung aus beiden darstellt. Schließlich

waren viele Nazis zugleich Relativisten und Rassisten. Der Grund, warum ausgerechnet

Herders Kulturkonzept ausgewählt wurde, ist der, dass er erste Ansätze zu einem dynamischen

Kulturbegriff entwickelte, den die Sozialanthropologie auch heute noch vertritt.

Zunächst wird Herders Kulturkonzept in seinen eigenen Werken dargestellt. Nachdem

wichtige Lebensabschnitte Herders Lebens kurz zusammengefasst worden sind,

wird anschließend auf seine Methode eingegangen. Hier wird deutlich, dass Herder über

ein breites Fachwissen verfügt und viele Vergleiche zur Veranschaulichung benutzt.

Darauf folgt das Menschenbild, dass er vertritt. Herder ist nämlich der Auffassung, dass

der Mensch ein sprachliches Wesen sei. Ziel des Menschen ist es Humanität zu erreichen

und Vernunft zu erlernen. Sein Menschenbild wird häufig in der Sekundärliteratur

vernachlässigt, obwohl dieser Aspekt wichtig erscheint. Danach wird schließlich auf den Klimabegriff eingegangen, da dieser wichtig für Herders

Kulturkonzept ist. Hier wird deutlich, dass Ort, Zeit und Klima die Lebensweise

der Völker bestimmen. Als Literaturquelle ist das Werk ¿Ideen zur Philosophie der Geschichte

der Menschheit¿ von Herder zu nennen. Diese Ausarbeitung von ihm ist für

seinen Kulturbegriff sehr wichtig. Auch die Sekundärliteratur, die in dieser Ausarbeitung

ausgewählt wurde, verwendet die ¿Ideen zur Philosophie der Geschichte der

Menschheit¿. Dies bekräftigt noch einmal den Grund, warum im ersten Teil auf dieses

Werk eingegangen wird. Als Sekundärliteratur wählte ich den Aufsatz ¿Konzeptualisierungen

von Kultur: J. G. Herder versus S. P. Huntington¿ der Bochumer Arbeitsgruppe,

da auch deren Grundlage Herders ¿Ideen zur Philosophie der Geschichte der

Menschheit¿ ist. Hier werden ebenfalls die Autorinnen dieser Quelle kurz vorgestellt

und anschließend ihre Textstruktur über Herders Konzept analysiert. Anschließend wird

ebenfalls der Aufsatz ¿Zum Verhältnis von ,Kultur¿ und ,Nation¿ bei Rousseau und

Herder¿ von Birgit Nübel in dieser schriftlichen Ausarbeitung mit einbezogen.

[...]

Details

Verlag GRIN Verlag
Ersterscheinung 11. November 2008
Maße 21 cm x 14.8 cm x 0.3 cm
Gewicht 56 Gramm
Format Softcover
ISBN-13 9783640206940
Auflage 2. Auflage
Seiten 28