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Darstellung der Eigentumstheorie von John Locke im Naturzustand

Darstellung der Eigentumstheorie von John Locke im Naturzustand

von Christian Freiburg
Softcover - 9783656503682
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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 2, Universität Passau (Lehrstuhl für Politische Theorie), Veranstaltung: PS Schrankenloser Egoismus? - Staat und Individualinteresse im klassischen und modernen Liberalismus, Sprache: Deutsch, Abstract: ¿Eigentum ist eine Frucht von Arbeit. Eigentum ist wünschenswert, ein positives Gut in

der Welt. Daß einige reich sind, zeigt, daß andere reich werden können, und das ist

wiederum eine Ermutigung für Fleiß und Unternehmensgeist.¿

(Abraham Lincoln) Wieviel Eigentum darf ein einzelner Mensch besitzen? Gibt es so etwas wie einen

Maßstab oder eine Regel? Wenn ja, wie ist der Maßstab selbst begründet und mißt

er auch das, was er messen soll? Dies ist nur ein Fragenkomplex, der exemplarisch

aufzeigen soll, wie relevant Lockes Arbeit bis heute geblieben ist. Locke war unter

anderem auf der Suche nach Antworten bezüglich der Legitimation von

Eigentumsrechten. Seine Erklärung, daß Eigentumsrechte durch menschlichen

Arbeitseinsatz geltend gemacht werden können löste einen Paradigmenwechsel in

der Geistesgeschichte aus. Seine 1689 erschienene Eigentumstheorie bildet bis

heute mit die Rechtsgrundlage für das Eigentum in vielen Staaten. Arbeit und

Eigentum sind zwei zentrale Begriffe, zwei Leitgedanken der modernen Gesellschaft.

Auch in John Lockes politischer Theorie stehen die beiden Begriffe im Mittelpunkt.

Lockes Thesen werden seitdem kontrovers diskutiert und interpretiert. In mehr als

300 Jahren sind zahllose Textanalysen und Interpretationen entstanden, von denen

in dieser Hausarbeit nur eine Auswahl behandelt werden kann. Die Arbeiten von

Macpherson und Brocker stehen dabei im Vordergrund, während auf Olivecrona,

Tully, Kramer, Meyer und Waldron abschnittsweise eingegangen wird. Einigkeit

herrscht bei den meisten Interpreten darin, daß John Locke an der

¿kopernikanischen¿ Wende von der Okkupationstheorie1 zur Arbeitstheorie des

Eigentums maßgeblich beteiligt war. Diese Hausarbeit beantwortet in erster Linie

die Frage, wie Locke im vielzitierten fünften Kapitel des Second Treatise of

Government begründet, daß ein Einzelner ein Eigentumsrecht an einem Teil von

dem geltend machen kann, was allen gemeinsam gehört ¿ und zwar ohne Vertrag.

Dann soll betrachtet werden, wie Locke mit der Einführung der Geldwirtschaft seine

selbst formulierten Aneignungsschranken hinfällig macht.

Als erstes werden die Merkmale des Naturzustandes bei Locke mit Blick auf die

Eigentumsverhältnisse der Menschen beschrieben und erläutert.

Details

Verlag GRIN Verlag
Ersterscheinung 03. Dezember 2013
Maße 21 cm x 14.8 cm x 0.3 cm
Gewicht 56 Gramm
Format Softcover
ISBN-13 9783656503682
Auflage 1. Auflage
Seiten 28

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