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'Daniel von dem blühenden Tal' - ein komischer oder parodistischer Artusroman?

'Daniel von dem blühenden Tal' - ein komischer oder parodistischer Artusroman?

von Hermann Stelzner
Softcover - 9783640379644
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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Note: 2,3, Philipps-Universität Marburg (Deutsche Philologie des Mittelalters), Veranstaltung: Die Ritter vom Blühenden Tal, Sprache: Deutsch, Abstract: Versuchte Der Stricker, als er den ¿Daniel¿ schrieb, einen komischen Roman zu verfassen? Wollte er klassische Artusromane parodieren? Nach heutigen Maßstäben muten einige der Strickerschen Episoden durchaus komisch an. Ob man den ¿Daniel¿ daher als Parodie oder gar als komischen Artusroman bezeichnen kann, soll anhand einer Analyse einiger dieser Episoden herausgefunden werden. Aber der Reihe nach: Ein Ritter Daniel von dem blühenden Tal macht sich auf zum

Hof von König Artus. Auf dem Weg dorthin begegnet ihm Keiî, ein Ritter aus König

Artus Tafelrunde. Daniel besiegt ihn im Zweikampf und fordert Keiî auf, ihn an Artus¿

Hof zu melden. Daraufhin erscheinen andere Artusritter und fordern Daniel zum

Kampf. Bis auf drei Gegner, nämlich Gawein, Iwein und Parzival, besiegt Daniel alle

anderen und wird daraufhin in die Runde der Artusritter aufgenommen.

Es folgt eine Herausforderung durch König Matur von Cluse, die durch einen Riesen

überbracht wird und in der Matur Artus auffordert, sich ihm zu unterwerfen. König

Artus geht zum Schein auf die Herausforderung ein, beschließt aber nach reiflicher

Überlegung und auf Gaweins Rat hin, einen Feldzug gegen Matur zu unternehmen.

Der kühne Daniel allerdings reitet schon voraus und befreit unterwegs nicht nur eine

Herzogin aus den Händen des Zwergs Juran (als Siegestrophäe erbeutet er hier das

Zauberschwert des Zwerges), sondern auch eine Gräfin aus der Gewalt von

bauchlosen Ungeheuern, deren Anführer das Land der Gräfin mithilfe einer Art von

Medusenhaupt unterjocht. Daniel besiegt den Anführer mit einem Spiegel und den

Rest der Ungeheuer mit dem neu erbeuteten Medusenhaupt, das er danach

entsorgt. Am Eingang von Cluse, dem Reich Maturs, angekommen, erwartet ihn der

Bruder des Boten-Riesen vom Anfang der Geschichte, den Daniel mit dem

Zauberschwert des Zwerges Juran erschlägt (Daniels eigenes Schwert hilft ihm hier

nicht, denn die Haut des Riesen ist gepanzert. Zum Glück hat er vorher das

Zwergen-Schwert erbeutet.). Hier trifft er auf Artus und sein Heer. Gemeinsam

werden in der folgenden ersten Schlacht gegen den Feind nicht nur der erste Riese,

sondern auch König Matur getötet. [...]

Eine Untersuchung anhand mehrerer Episoden aus Strickers 'Daniel von dem blühenden Tal'

Details

Verlag GRIN Verlag
Ersterscheinung 25. Juli 2009
Maße 21 cm x 14.8 cm x 0.3 cm
Gewicht 51 Gramm
Format Softcover
ISBN-13 9783640379644
Auflage 2. Auflage
Seiten 24

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