✍️ 🧑‍🦱 💚 Autor:innen verdienen bei uns doppelt. Dank euch haben sie so schon 462.732 € mehr verdient. → Mehr erfahren 💪 📚 🙏

Chlodwigs Übergang zum Christentum in der Darstellung Gregors von Tour

Chlodwigs Übergang zum Christentum in der Darstellung Gregors von Tour

von Ingo Schultz
Softcover - 9783638932677
17,95 €
  • Versandkostenfrei
Auf meine Merkliste
  • Hinweis: Print on Demand. Lieferbar in 2 Tagen.
  • Lieferzeit nach Versand: ca. 1-2 Tage
  • inkl. MwSt. & Versandkosten (innerhalb Deutschlands)

Autorenfreundlich Bücher kaufen?!

Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 1,0, Universität Bremen, Veranstaltung: Die Christianisierung Europas im Mittelalter, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Arbeit beschäftigt sich mit den Gründen und dem Ablauf der Konversion Chlodwigs zum Christentum. Der Fokus der Betrachtung liegt auf der Quelle, die Gregor von Tours uns diesbezüglich hinterlassen hat, der Darstellung in seinen "Zehn Büchern Geschichte" (Historiae Francorum). Darüber hinaus weren weitere Quellen zu Rate gezogen, so z.B. ein Brief des Bischofs Avitus von Vienne an Chlodwig, ein Brief des Bischofs Nicetius von Trier an die Langobardenkönigin Chlodosvinde sowie die Darstellung in der Heiligenvita Chrodechildes.

Insgesamt also eine sehr quellenzentrierte Hausarbeit!

Die Taufe Chlodwigs im späten fünften, bzw. beginnenden sechsten Jahrhundert kann vielleicht als das ¿Hauptereignis der Geschichte des Frühmittelalters¿ bezeichnet werden. Chlodwig schaffte es, das fränkische Gebiet zu einem großen Reich zu vereinen, welches u. a. in Folge seiner Taufe größtenteils christianisiert wurde. Die Folgen seiner Herrschaft und Taufe reichen somit bis in die Gegenwart. Sowohl über den Taufhergang, als auch über Chlodwigs Beweggründe sowie die allgemeinen Umstände, welche zur Taufe führten, sind in der Geschichtswissenschaft in zahlreichen Publikationen verschiedenste Positionen kundgetan wurden. Insbesondere die Frage nach der genauen Datierung der Taufe spielte dabei oftmals eine übergeordnete Rolle. Als schriftliche Quellengrundlage dienten dabei hauptsächlich drei unterschiedliche schriftliche Überlieferungen: Zum einen ein Brief des Bischofs Avitus von Vienne an Chlodwig , in welchem er diesem zur Taufe gratuliert. Der Brief wird dementsprechend in der Regel auf die Jahre 498, bzw. 500 datiert. Ein anderer Brief stammt von Nicetius , damaliger Bischof von Trier, und wird auf die Jahre 563 bis 565 datiert. Er ist an die Langobardenkönigin Chlodosvinde gerichtet und beinhaltet einen Anleitung, wie sie ihren Mann Alboin vom Arianismus abbringen und zum katholischen Glauben führen könne. Die ausführlichste Quelle stammt von Gregor von Tour und ist ein Bericht über die Taufe aus dem zweiten Buch seiner ¿Decem libri historiarum¿ (Zehn Bücher Geschichte) , welches er vermutlich innerhalb der Jahre 576 und 580 geschrieben hat. Erweitert werden kann diese Quellenauswahl um die spätere Vita Chrodechildes, Königin und Ehefrau Chlodwigs, welche inhaltlich jedoch nur sehr kurz auf die Taufe eingeht und sich dabei sehr stark an der Darstellung Gregors zu orientieren scheint. Sie stammt aus dem späten neunten, bzw. zehnten Jahrhundert.

Details

Verlag GRIN Verlag
Ersterscheinung 15. April 2008
Maße 21 cm x 14.8 cm x 0.3 cm
Gewicht 56 Gramm
Format Softcover
ISBN-13 9783638932677
Auflage 2. Auflage
Seiten 28

Widerruf erklären

Füllen Sie das folgende Formular aus, um Ihre Widerrufserklärung abzugeben.