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Brunhild als anti-höfischer Frauentypus im "Nibelungenlied"?

Brunhild als anti-höfischer Frauentypus im "Nibelungenlied"?

von Sarah Pfeffer
Softcover - 9783640594665
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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Note: 1,7, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Ez was ein küneginne gesezzen über sê

Ir gelîche einheine man wesse ninder mê.

Diu was unmâzen scoene, vil michel was ir kraft.

Sie scôz mit snellen degenen umbe minne den scaft.1(326)

Ein für das Mittelalter ungewöhnliches Frauenbild begegnet uns in dieser ersten

Erwähnung Brunhilds im Nibelungenlied. Scoene und kraft, höfische und

¿urtümliche¿2, archaische Dimensionen verbinden sich in dieser Figur und werden

im Fortlauf des Textes weiter ausdifferenziert. Autonomie und die sonst das

männliche Geschlecht charakterisierende Gewaltbereitschaft kontrastieren in dem

dargestellten Frauenbild mit der konventionellen Weiblichkeit der Literatur des

Mittelalters. Die mythischen Elemente der Brunhild aus Isenstein, ihre heroische

Kraft wirken zunächst als Bedrohung der feudalen, höfischen Weltordnung.

Ziel dieser Arbeit soll sein, diese Abweichungen der Figur Brunhilds von

gängigen Konzepten mittelalterlicher Dichtung aufzuzeigen und zu untersuchen.

Hierzu soll zunächst der Begriff hövescheit näher betrachtet und eine Annäherung

an dessen Dimensionen und Bedeutungen erreicht werden ¿ was bedeutet überhaupt

hövescheit? Was prägt höfisches Verhalten und Hofkonzepte, wie werden diese in

Literatur verarbeitet? Inwiefern ist hövescheit im Bezug auf das Nibelungenlied

relevant, wenn in der Forschung wiederholt von höfischer Überformung der

ursprünglichen Quellen die Rede ist?

Eine kritische Untersuchung des literarischen Frauenbildes um 1200

Details

Verlag GRIN Verlag
Ersterscheinung 18. April 2010
Maße 21 cm x 14.8 cm x 0.3 cm
Gewicht 51 Gramm
Format Softcover
ISBN-13 9783640594665
Auflage 3. Auflage
Seiten 24