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Body in Islam - A Source of Sin and Shame?

Body in Islam - A Source of Sin and Shame?

von Katharina Fülle
Softcover - 9783640597161
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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Orientalistik / Sinologie - Islamwissenschaft, Note: 1,0, Freie Universität Berlin (Islamwissenschaft), Veranstaltung: Vorstellungen von Wettkampf und Sport in der islamischen Welt, Sprache: Deutsch, Abstract: ¿The body in the Arab world. A source of sin and shame¿ ist die These mit der Ahmed

El Attar seinen Artikel in der Zeitschrift ¿Ballettanz¿ überschreibt und die auch

dieser Arbeit in leicht abgewandelter Form, als Titel dient. Mit ihr soll die Behauptung

des ägyptischen Regisseurs Attar, der den Grundgedanken der Sündhaftigkeit

und Schambehaftung des Körpers in arabisch-islamischen Ländern auf die Tabuisierung

insbesondere des Frauenkörpers in der Öffentlichkeit, der Kunst, des Films und

des Tanzes postuliert, grundsätzlich hinterfragt werden. Weil es jedoch eine Vielzahl

an unterschiedlichen Zugängen zum Körper innerhalb der islamischen Welt gibt und

eine Annäherung an ein homogenes Körperbild, ganz abgesehen von einer einheitlichen

Körperkonzeption unmöglich wäre, wird die Bedeutung und Funktion des Körpers

im Islam anhand weniger elementarer Glaubensartikel über die in der Mehrheit

der islamischen Welt Konsens herrscht, herausgearbeitet. Die Arbeit zielt mit Hilfe

dieser ausgesuchten, elementaren Glaubensartikel des Islams darauf ab, die Ausweisung

des Körpers als Ursprung von Sünde zu widerlegen. Stattdessen soll die positive

Konnotation des Körpers im muslimischen Glauben zum Ausdruck kommen. Die

Darstellung islamischer Grundannahmen, sowohl in der Anthropologie, als auch in

der Eschatologie, ist dazu unerlässlich, denn Aspekte der Menschwerdung, des Todes

und der Jenseitsvorstellungen legen die Grundlagen zum islamischen Körperverständnis

(Kapitel 2). Anschließend soll im dritten Kapitel gezeigt werden, dass der

restriktive Umgang mit dem Körper im diesseitigen Leben nicht etwa ein Indiz für

seine Sündhaftigkeit oder Schambehaftung ist. Vielmehr ist er durch Passivität gekennzeichnet,

da er lediglich als Aushandlungsort der jenseitigen Existenz instrumentalisiert

wird.

Die spärliche Berücksichtigung des Körperbegriffs im islamischen Schrifttum könnte

eine Ursache für das fehlende allgemeingültig-islamische Körperkonzept sein. So

wird der Körper in den wichtigsten islamischen Quellen dem Koran (arab. qurÞ¿n),

der sunna und der ¿ar¿Ýa lediglich innerhalb anderer, ihn betreffender Themenbereiche

berücksichtigt. Die Quellen geben beispielsweise Auskunft über Vorschriften

bezüglich des Essens, Trinkens, Waschens, der Körpergestaltung und Schönheitspflege,

sowie zum Umgang mit Toten und der Festlegung von Körperstrafen durch das islamische Strafrecht. [...]

Ein Appell für die Befreiung des Körpers von Sünde und Schamhaftigkeit im Islam

Details

Verlag GRIN Verlag
Ersterscheinung 21. April 2010
Maße 21 cm x 14.8 cm x 0.3 cm
Gewicht 56 Gramm
Format Softcover
ISBN-13 9783640597161
Auflage 3. Auflage
Seiten 28

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