Ihre Kunden erledigen dieselbe Arbeit bald mit einem Drittel der Menschen. Was bleibt dann von Ihrem Umsatz?
KI-Agenten planen, entscheiden und erledigen Arbeit selbst. Für Softwareunternehmen verschiebt das die Grundlagen ihres Geschäfts: Lizenzen pro Nutzer verlieren ihre Bezugsgröße, Funktionen lassen sich in Monaten kopieren, und die Beziehung zum Kunden wandert dorthin, wo der Agent arbeitet. Gartner schätzt, dass bis 2030 bis zu 234 Milliarden US-Dollar an Ausgaben für Unternehmenssoftware auf dem Spiel stehen. Gleichzeitig wachsen die Softwarebudgets weiter.
Nicole Lontzek zeigt, warum SaaS trotzdem nicht am Ende ist und wo die eigentliche Entscheidung liegt: in jeder einzelnen Geschäftsführung. Mit der Beyond SaaS-Statik gibt sie CEOs ein Werkzeug an die Hand, mit dem sie ihr eigenes Geschäftsmodell prüfen können. Fünf tragende Annahmen, drei Zonen, ein Selbsttest mit fünfzehn Fragen. In einer Stunde wird sichtbar, was trägt, was umgebaut werden muss und wo sich neu bauen lässt.
Das Buch arbeitet die fünf Felder durch, die eine Geschäftsführung verantwortet: Produktstrategie und Wettbewerb, Pricing und Erlösmodelle, Vertrieb und Kundenbindung, Kosten und Profitabilität, Organisation und Führung. Es stützt sich auf aktuelle Daten aus dem deutschsprachigen Markt, darunter die Bitkom-Studie Softwarewelt 2036 und den SaaS & AI Pricing Report 2027.
Durch das Buch führt Anna Reuter, Geschäftsführerin eines mittelständischen Softwarehauses für den Maschinenbau. An einem Montagmorgen kündigt ihr größter Kunde 110 Lizenzen, weil ein KI-Agent die Disposition übernimmt. An ihren Entscheidungen, auch an ihren Fehlern, wird jede Analyse greifbar.
Jedes Kapitel endet mit dem, was Sie am Montag tun können: eine Frage für Ihre Geschäftsführung, eine Zahl, die Sie erheben, und ein Gespräch, das Sie in derselben Woche führen. Im Anhang finden Sie den Statik-Check als Arbeitsblatt und einen Plan für die ersten zwölf Wochen.
Ein strategisches Führungsbuch für CEOs, Geschäftsführungen, Beiräte und Investoren von B2B-Softwareunternehmen im DACH-Raum. Nüchtern, ohne Hype und ohne Untergangsszenario.
Wie KI-Agenten das Softwaregeschäft ändern und was CEOs jetzt entscheiden müssen