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Besteht in der Europäischen Union ein Legitimationsdefizit?

Besteht in der Europäischen Union ein Legitimationsdefizit?

von Florian Wohlkinger
Softcover - 9783640857678
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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Soziologie - Wirtschaft und Industrie, Note: 1,7, Otto-Friedrich-Universität Bamberg (Fakultät für Sozial- und Wirtschaftswissenschaften), Veranstaltung: Die Europäisierung nationaler Gesellschaften, Sprache: Deutsch, Abstract: Mit der Gründung der Europäischen Union bzw. Europäischen Gemeinschaft wurde der

Aufbau einer Sorte der politischen Ordnung in die Wege geleitet, wie es sie in dieser Form

bisher noch nicht gegeben hat. Diese unterscheidet sich in so mancherlei Hinsicht von der

altbekannten Konzeption des Nationalstaats. Daher stellen sich in soziologischer Hinsicht

einige hochinteressante analytische Fragestellungen: Woher bezieht ein neuartiges Herrschaftsgebilde

wie die Europäische Union ihre Legitimität? Entspricht die Legitimitätsgrundlage

den Legitimität stiftenden Quellen des Nationalstaates? Oder bezieht die EU ihre Legitimation

aus anderen als den von Nationalstaaten bekannten Legitimationsquellen? Besteht für

die EU überhaupt so etwas wie Legitimierungsbedarf? An diese Punkte knüpft die vorliegende

Arbeit an, indem sie sich mit der Untersuchung des oft proklamierten ¿Legitimationsdefizits¿

befasst.

Dieser Text versucht, unterschiedliche Perspektiven zur Legitimitätsfrage der EU zu beleuchten

und sich kritisch mit ihnen auseinander zusetzen. Um diesem Anspruch gerecht zu

werden, sollen im folgenden Kapitel eingangs die zugrunde gelegten Fachausdrücke kurz erläutert

werden, um eine begriffliche Grundlage zu schaffen. Im Anschluss daran werden zunächst

diejenigen Legitimationsmechanismen vorgestellt, die im Nationalstaat zum Tragen

kommen. Anschließend werden die legitimierenden Kräfte in der Europäischen Union näher

beleuchtet. Dabei soll insbesondere auf die außergewöhnliche Situation eingegangen werden,

die sich durch das in historischer Hinsicht einmalige System der EU darbietet. Abschließend

sollen diese Positionen diskutiert und kritisch hinterfragt werden.

Insgesamt soll dargelegt werden, dass das oft proklamierte Legitimationsdefizit lediglich

eine Frage der Sichtweise ist, da bei eingehender Betrachtung eine ganze Menge an legitimationsstiftenden

Elementen entdeckt werden können, die durch die Neuartigkeit des transnationalen

Regimes bedingt sind und daher bei einer nationalstaatlich geprägten Sichtweise oft

nicht genügend Berücksichtigung finden.

Details

Verlag GRIN Verlag
Ersterscheinung März 2011
Maße 21 cm x 14.8 cm x 0.3 cm
Gewicht 56 Gramm
Format Softcover
ISBN-13 9783640857678
Auflage 2. Auflage
Seiten 28