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Bernhard Mandeville - Vergleich zweier Interpreten

Bernhard Mandeville - Vergleich zweier Interpreten

von Frank Huhndorf
Softcover - 9783640697793
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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 17. und 18. Jahrhunderts, Note: 2,0, Europa-Universität Flensburg (ehem. Universität Flensburg), Sprache: Deutsch, Abstract: Wir leben in einer Gesellschaft, die sich aus lauter Schurken zusammensetzt. Denn

für Bernhard Mandeville ist jeder Mensch ein Schurke, der seine Mitmenschen so

behandelt, wie er persönlich selbst nicht behandelt werden möchte. (vgl. Mandeville

1986)

Meine Gedanken decken sich da mit denen Mandevilles. Ich denke, dass sich kaum

ein Mensch dieser Definition entziehen kann, vor allem nicht in der heutigen Zeit. So

spricht dieser Gedanke ungeachtet jeden Leser an, der weiterhin dazu angehalten

wird über sich und seine Stellung in Bezug auf die Gesellschaft nachzudenken. Dies

war ein Anliegen von Mandeville, was er mit seiner so genannten ¿ Bienenfabel¿

erreichen wollte. (vgl. Mandeville 1968)

Es sind seiner Meinung nach nur ein paar Knittelverse die er 1705 anonym

Veröffentlichte, unter dem Titel ¿Der unzufriedene Bienenstock¿. Mit diesen hatte er

aber einen riesigen Erfolg. In den nachgedruckten Fassungen ergänzte er die

Knittelverse um einige Anmerkungen und Essays. Und So entstand die heutige

Fassung, in Form eines Buches, ¿Die Bienenfabel oder Private Laster, öffentliche

Vorteile¿.

Es beschreibt den Kapitalismus sehr real und zeigt Vorteile, Bedingungen,

Auswirkungen und Nachteile des Kapitalismus auf. Er beschäftigt auch mit dem

Gedanken, wie so eine Gesellschaft entstanden ist.

Dies ist zur damaligen Zeit, um 1700, ein aufkommende Frage. Seine Antwort ist

natürlich durch frühere Denker, wie zum Beispiel Thomas Hobbes und John Locke

geprägt, die auch dieser Frage nachgegangen sind.

¿Die Bienenfabel¿ regte auch damals schon zu vielen Diskussionen an.

Auch noch in der heutigen Zeit bilden sich aufgrund seiner Gedanken zwei

Interpretationslager. Auf der einen Seite stehen die ¿Kapitalismusbefürworter¿, diese

werden unter anderem mit dem Werk die ¿Freiburger Studien¿ von Friedrich August

von Hayek vertreten, auf die ich mich in dieser Arbeit beziehe. Den Gegenpol bietet

Robert Kurz mit seinem Werk das ¿Schwarzbuch des Kapitalismus¿. Ich versuche in dieser Ausarbeitung diese beiden Interpretationen, sowie ihre

Argumentation zu vergleichen.

Details

Verlag GRIN Verlag
Ersterscheinung September 2010
Maße 21 cm x 14.8 cm x 0.2 cm
Gewicht 45 Gramm
Format Softcover
ISBN-13 9783640697793
Auflage 3. Auflage
Seiten 20