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Beschreibung
Vor dem Hintergrund institutioneller Veränderungen vergleicht das Buch die Argumente beider Seiten. Es beleuchtet, wer sich des Problems annahm, welche Interessen dabei vertreten wurden, von welchen Vorstellungen die Protagonistinnen ausgingen und welchen Umgang sie jeweils vorschlugen.
Die Analyse macht sichtbar, dass die Bedeutung, die dem Thema im Laufe der Zeit zugekommen ist, aus den Forderungen der Frauenbewegung abzuleiten ist. Sie zeigt aber auch, dass mit der zunehmenden Aufmerksamkeit eine neue Kategorisierung von Frauen und Männern verbunden war. Der Diskurs positionierte Frauen als gefährdete soziale Gruppe auf dem Arbeitsmarkt. Der Paragraph, der 1996 Aufnahme ins Gleichstellungsgesetz fand, stellte das konsensfähige Resultat einer Geschlechterpolitik dar, der es gelungen ist, Frauen als sexuelle Wesen in einer hierarchischen Interaktion festzuschreiben.
Geschlechterpolitik im öffentlichen Diskurs der Schweiz 1976–1996
Details
| Verlag | VS Verlag für Sozialwissenschaften |
| Ersterscheinung | 31. Januar 2001 |
| Maße | 21 cm x 14.8 cm |
| Gewicht | 356 Gramm |
| Format | Softcover |
| ISBN-13 | 9783810026019 |
| Auflage | 2001 |
| Seiten | 268 |