✍️ 🧑‍🦱 💚 Autor:innen verdienen bei uns doppelt. Dank euch haben sie so schon 418.243 € mehr verdient. → Mehr erfahren 💪 📚 🙏

Beeinflusst die Sprache das Denken?

Beeinflusst die Sprache das Denken?

von Patrick Schmitt
Softcover - 9783640134182
47,95 €
  • Versandkostenfrei
Auf meine Merkliste
  • Hinweis: Print on Demand. Lieferbar in 2 Tagen.
  • Lieferzeit nach Versand: ca. 1-2 Tage
  • inkl. MwSt. & Versandkosten (innerhalb Deutschlands)

Autorenfreundlich Bücher kaufen?!

Beschreibung

Magisterarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Sprachwissenschaft / Sprachforschung (fachübergreifend), Note: 1,0, Freie Universität Berlin, Veranstaltung: Linguistik-Beeinflusst die Sprache das Denken?, Sprache: Deutsch, Abstract: Beeinflusst die Sprache, die wir sprechen, d. h. die grammatikalischen und semantischen Strukturen unserer Sprache, die Art, wie wir die Welt um uns herum wahrnehmen? An den deutschen Universitäten wurde die Bezeichnung Studenten weitgehend durch Studierende verdrängt, offizielle Berufsbezeichnungen werden immer öfter durch Neologismen ersetzt (z. B. Hausmeister durch Gebäudemanager), Produkt¿ und Firmennamen ändern sich (Raider zu Twix, Viag Interkom zu O2), Behinderte nennen sich selbst Menschen mit Behinderung, andere Begriffe werden als diskriminierend empfunden und im Sprachgebrauch ausgetauscht (Schwarze statt Neger). Diese Beispiele zeigen, dass der Name oft mehr sein soll als ein bloßer Verweis auf etwas Außersprachliches. Kann das Umbenennen aber ein Umdenken herbeiführen oder auch nur fördern? Welche Verbindung besteht zwischen Form und Struktur der sprachlichen Einheiten und dem Denken über deren Inhalt? Oder allgemeiner gefragt: Beeinflusst die Sprache, die wir sprechen, unsere Wahrnehmung und die Art, wie wir denken? Oder ist das Denken der Sprache immer vorgängig und kann durch sie daher ¿nicht wirklich¿ verändert werden?

Im zwanzigsten Jahrhundert wurde dieser Gedanke von verschiedenen Autoren (z. B. von Lev Wygotsky oder Leo Weisgerber) aufgegriffen. Am einflussreichsten war dabei sicherlich die sog. Sapir-Whorf-Hypothese (so benannt nach den amerikanischen Linguisten Edward Sapir und Benjamin Lee Whorf), von der in dieser Arbeit ausgegangen wird.

Die Sapir-Whorf-Hypothese dient dabei in zweierlei Hinsicht als Hintergrund. Zum einen entstand die empirische Forschung zum Einfluss der Sprache auf das Denken, deren Darstellung einen Hauptteil dieser Arbeit bildet, aus der Auseinandersetzung mit den Thesen von Sapir und Whorf.

Zum anderen wird in dieser Arbeit ein bestimmter Aspekt der Sapir-Whorf-Hypothese näher betrachtet, nämlich inwieweit Einzelsprachen den Hintergrund für das Denken, d. h. für das Weltbild ihrer Sprecher, bilden. In diesem Zusammenhang wird auch eine Verbindung der Sapir-Whorf Hypothese mit poststrukturalistischen Ansätzen (Jacques Derrida) versucht werden.

Details

Verlag GRIN Verlag
Ersterscheinung 14. August 2008
Maße 21 cm x 14.8 cm x 0.9 cm
Gewicht 180 Gramm
Format Softcover
ISBN-13 9783640134182
Auflage 2. Auflage
Seiten 116