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Beschreibung
Dieses Buch innoviert Bedeutungsfixierung auf empirischer Basis als lexikogrammatisches Phänomen und verzahnt dabei vor der Folie eines sozio-kognitiven Sprach- und Diskursbegriffs erstmals systematisch diskursgrammatische, konstruktionsgrammatische, frame-semantische und positionierungstheoretische Zugänge.
Mit der sprachlichen Konstitution der Diskursgegenstände Punk und Feminismus im Zentrum wird anhand eines manuell erstellten Korpus zur Sexismusdebatte der deutschen Punkszene mittels einer tiefgehenden qualitativen Diskursanalyse dargelegt, wie sich aus den Prädikationsmustern [x ist y], [x bedeutet y] und [bei x geht es um y] ein reichhaltiges Repertoire an Bedeutungsfixierungskonstruktionen herausbildet. Da die Konstruktionen eine starke Präferenz für Hochwertwörter und Unwertwörter zeigen, liegt ein besonderes Augenmerk auf dem verkoppelten soziopragmatischen Faktor der Selbst- und Fremdpositionierung im Diskursfeld. Die identifizierten Diskursstrategien lassen sich schließlich als Manifestationen allgemeiner kognitiver Fähigkeiten erfassen.
Hochgradig interdisziplinär ausgerichtet, adressiert die Arbeit nicht nur Linguist*innen, sondern alle, die sich für subkulturelle und bewegungspolitische Dynamiken interessieren.
Eine diskursgrammatische und konstruktionsgrammatische Studie zur Sexismus-Debatte der Punkszene
Details
| Verlag | De Gruyter |
| Ersterscheinung | 29. Dezember 2026 |
| Maße | 23 cm x 15.5 cm |
| Format | Hardcover |
| ISBN-13 | 9783112276426 |
| Seiten | 521 |